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Stmk: Gegen Baum gerast und eingeklemmt – 4 junge Männer getötet!

Birkfeld (Stmk): Bei einem schweren Verkehrsunfall nördlich von Birkfeld im oststeirischen Bezirk Weiz haben in der Nacht auf Freitag, dem 17. November 2006, vier junge Oststeirer ihr Leben verloren.

Die Burschen dürften von einem Lokalbesuch gekommen sein, als ihr Auto vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abkam und gegen einen Baum krachte. Die jungen Männer – drei im Alter zwischen 15 und 23 Jahren aus Birkfeld sowie ein 27-Jähriger aus dem nahen Haslau – dürften auf der Stelle tot gewesen sein. Im Ort herrsche große Betroffenheit, sagte Bürgermeister Franz Derler, eine gemeinsame Trauerfeier ist in Planung.

Der Unfall ereignete sich gegen Mitternacht rund eineinhalb Kilometer nördlich von Birkfeld auf der L114 nach Fischbach bei Waisenegg. Ein Anrainer hatte den Krach des Aufpralls gehört und die Einsatzkräfte alarmiert. Der 23-jährige Lenker des Fahrzeugs hatte offenbar wegen zu hoher Geschwindigkeit die Herrschaft über den Pkw verloren. Bei dem Auto handelt es sich laut Polizei um einen 150-PS-Opel Calibra, „eine Rakete“, so ein Beamter. Man habe keine Brems-, sondern nur Schleuderspuren gefunden, „das Auto hat sich förmlich um den 30 Zentimeter dicken Baum gewickelt“. Man musste das Wrack zwei Mal auseinander schneiden, um überhaupt zu den Unfallopfern zu gelangen. Das Auto war in den einzigen stärkeren Baum in der Umgebung geprallt, ansonsten sei dort an der Straße nur Gestrüpp. Die vier Burschen hatten sich bei einem Jugendpub in Birkfeld getroffen und waren dann Richtung Fischbach weitergefahren. Laut Polizei hatten sich die jungen Männer hin und wieder getroffen. Ob Alkohol im Spiel gewesen sein könnte, wollte man vorerst nicht sagen, eine Obduktion wurde angeordnet.

Die Fahrzeuginsassen dürften keine Chance gehabt haben. „Wir mussten auf die Gerichtsmediziner warten, bevor wir mit der Bergung beginnen konnten“, sagte der Feuerwehrkommandant von Birkfeld, Alfred Patz. Üblicherweise fertigen Feuerwehren Fotos von den Unfallstellen an. „Wir haben diesmal keine Aufnahmen gemacht“, sagte Patz, „der Anblick war zu schlimm.“

Kurier

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