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Schweiz: 28 Rauchgasvergiftungen bei Wohnhausbrand

Martigny (Schweiz): Bei einem Brand in einem 15-stöckigen Wohnblock in Martigny im Kanton Wallis haben am Sonntagnachmittag, 26. November 2006, fünf Personen schwere Rauchvergiftungen erlitten. 23 weitere erlitten leichtere Vergiftungen.

Die Walliser Kantonspolizei geht davon aus, dass der Brand ausbrach, weil der Inhalt eines Aschenbechers in einen Papiersack geleert worden war, wie es in einem Communiqué vom Sonntag heißt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Der Brand brach gegen 16 Uhr aus. Der Rauch verbreitete sich rasch in allen 15 Etagen. Die meisten Bewohner konnten das Haus selbständig verlassen; einige von ihnen mussten von der Feuerwehr gerettet werden. 28 Hausbewohner zogen sich Rauchvergiftungen zu, fünf von ihnen schwere. Zwei Personen wurden ins Universitätsspital Lausanne und nach Genf gebracht. Alle anderen Bewohner wurden in den Spitälern von Sitten und Martigny untersucht.

Neue Züricher Zeitung

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