Wien: Blaulicht-Organisationen sind auf Silvester vorbereitet
Wien: Rund 700.000 Menschen werden am Sonntag, 31. Dezember 2006, in Wien Silvester feiern. Polizei, Rettung und Feuerwehr haben sich für den Großeinsatz in der Innenstadt gerüstet.
Eine lustige, aber ruhige Silvesterparty wünscht sich die Polizei. Ruhig in zweifacher Hinsicht: Zum Ersten, dass die Knallerei nicht ausartet. Vor allem um Krankenhäuser und Altersheimen herum wird streng kontrolliert. Zum Zweiten, dass es keine Raufereien gibt. Bei betrunkenen Randalierern werden die 100 Polizisten beim Silvesterpfad rigoros durchgreifen. Wer es lustig findet, Böller oder Raketen in die Menschenmenge zu schießen, lacht möglicherweise nach einer 2.000-Euro-Geldstrafe oder einem Arrest nicht mehr ganz so vergnügt.
Ambulanz in U-Bahn-Station: Wer sich beim Vergnügen Silvesterpfad verletzt, kann gleich an Ort und Stelle medizinisch versorgt werden. Bei der U-Bahn Station Stephansplatz wird die Rettung eine Ambulanz mit acht Betten aufbauen. Schwerverletzte können sogar unterirdisch mit der U-Bahn aus der oberirdisch verstopften Innenstadt rausgebracht werden.
Galgenhumor bei der Feuerwehr: Mit zahlreichen Einsätzen rechnet jedenfalls die Feuerwehr. Galgenhumor wird laut, wenn man bei der Feuerwehr meint, dass sich die Wiener beim Abfeuern der Raketen oft gegenseitig die Häuser in Brand schießen. Diese Gefahr ist heuer tatsächlich größer. Weil es keinen Schnee gibt, sind Dachbrände wahrscheinlicher.
