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Oö: Feuerwehr-Großeinsatz nach stürmischer Jännernacht

Oberösterreich: Orkanartige Sturmböen mit Spitzen bis zu 110 km/h haben Donnerstagnacht, 11./12. Jänner 2007, in großen Teilen Oberösterreichs große Schäden angerichtet. Insgesamt waren mehr als 500 Feuerwehrleute im Einsatz.

as Sturmtief namens Franz, das schon in Deutschland beträchtliche Schäden verurusacht hatte, hat in der Nacht auf Freitag auch in Oberösterreich einiges angerichtet. Betroffen waren vor allem das Innviertel, das Hausruckviertel und das Traunviertel. In St. Georgen bei Obernberg am Inn wurde ein Gewächshaus zerstört, in Braunau haben orkanartige Sturmböen mit Spitzen bis zu 110 km/h Teile eines Supermarkt-Daches abgedeckt. In Großraming ist des Dach eines Bauernhofes zum Teil weggeweht worden. Die größten Auswirkungen hat Sturm Franz aber auf der Westautobahn zwischen dem Knoten Haid und Sattledt. Die A1 musste nachdem Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren, gesperrt werden.
Auch in nahezu allen Bezirken des Landes mussten umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen entfernt werden, in Gaflenz waren die Sturmböen so stark, dass sie sogar die Schranken bei einem Bahnübergang weggeweht haben.
Insgesamt waren heute Nacht mehr als 500 Feuerwehrleute in Oberösterreich im Einsatz, Freitagfrüh waren nach wie vor rund 100 mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt.
Zwischen Grünau und dem Kasberg sind Bäume auf die Stromleitung gefallen, laut Angaben der Energie AG sind rund 800 Haushalte derzeit ohne Strom. Die Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil erst bei Tagesanbruch damit begonnen werden kann.

ORF Oberösterreich

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