Nö: Schwerer Lkw-Unfall auf der A1 bei St. Valentin (Eisenbahnbrücke)
St. Valentin (Nö): Die Feuerwehr Stadt St. Valentin wurde um 11:36 Uhr des 15. Jänner 2007 zu einem schweren Lkw -Unfall alarmiert. Der Unfall ereignete sich genau unterhalb der Eisenbahnbrücke Fahrtrichtung Salzburg bei Kilometer 152.
Unglücklicherweise kam nach Aussage des Lkw-Lenkers dieser mit seinem Fahrzeug wegen eines Kupplungsschadens auf dem Pannenstreifen genau beim Brückenpfeiler zu stehen und sicherte den Pannenstreifen mittels Pannendreieck ab. Der nachkommende LKW übersah das stehende Fahrzeug, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und touchierte mit dem Anhänger des abgestellten Lkws. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Motorwagen des Hängerzuges um. Dabei wurde ein vorbeifahrender Pkw zwischen dem umgestürzten Lkw und der Leitschiene eingeklemmt. Die Fahrzeuge blockierten durch den Unfall die gesamte Richtungsfahrbahn Salzburg.

Wie durch ein Wunder konnte bei Eintreffen der Feuerwehr festgestellt werden, dass „nur“ die Lenkerin des Pkws Verletzungen unbestimmten Grades erlitten hatte. Sie musste nicht durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden, sondern wurde vorort erstversorgt und anschließend vom ÖRK in ein Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr schleppte den durch den Kupplungsschaden defekten Lkw von der Autobahn. Die Feuewehr Amstetten übernahm die Bergung des umgestürzten Fahrzeuges. Dieser wurde auf einen Tieflader gehoben und abtransportiert. Da eine große Menge Diesel aus einem aufgerissenen Tank ausgeflossen war, musste im Regenwassersammelbecken eine Ölsperre errichtet werden, um den ausgeflossenen Diesel auffangen zu können.

Der Treibstoff wurde durch Ölbindemittel und Bioversal auf dem Gewässer gebunden. Die Westautobahn war während der gesamten Einsatzdauer in Fahrtrichtung Salzburg komplett gesperrt und es wurde ein großräumige Umleitung eingerichtet.
