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Stmk: Brennender Gasofen auf offener Straße in Graz

Graz (Stmk): Ein brennender Gasofen auf offener Straße in Graz hat am Samstagabend, dem 3. Februar 2007, für Aufregung gesorgt:

Vermutlich auf Grund eines technischen Defekts war der Ofen in einem Lokal in Brand geraten – daraufhin zerrte der Besitzer das Gerät samt Gasflasche aus dem Gebäude. Wegen Explosionsgefahr musste die Polizei die Umgebung absperren. Der Berufsfeuerwehr gelang es schließlich, das Ventil der Gasflasche zuzudrehen. Zuvor hatten Floriani-Jünger und Rotes Kreuz-Mitarbeiter einer Katze „das Leben gerettet“.

Lokalbesitzer rief die Wehr: Der Vorfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr vor einem Lokal in der Grazer Mariahilferstraße rund 300 Meter von der Zentrale der Berufsfeuerwehr entfernt. Der Besitzer alarmierte selbst die Einsatzkräfte, bereits nach zwei Minuten standen 16 Floriani-Jünger unter Brandrat und Dienstoffizier Dieter Pilat im Einsatz. Geschützt hinter parkenden Autos wurde die Gasflasche gekühlt – schließlich konnte ein mit Hitzeschutz-Bekleidung ausgerüsteter Feuerwehrmann das Flaschenventil abdrehen und die Explosionsgefahr bannen.

„Schöner Knaller“ Wäre die Gasflasche nicht rechtzeitig gekühlt worden, hätte sich das Gas ausgedehnt und die Flasche wäre zerborsten, so ein Floriani-Jünger zur APA. „Das hätte einen schönen Knaller gegeben, Autos wären zerstört worden und die Flasche hätte sich dabei natürlich in eine Richtung bewegt.“

Katze wiederbelebt: Zuvor hatte die Grazer Berufsfeuerwehr am Samstag zu einem Brand in der Schwererstraße ausrücken müssen – und dort eine Katze gerettet. Durch überhitztes Fett war Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Die beiden Mieter konnten sich ins Freie retten, vermissten aber ihr Haustier. Floriani-Jünger konnten das bewusstlose Tier mittels Wärmebildkamera in der brennenden Wohnung ausmachen. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wurde die Samtpfote mit Sauerstoff beamtet – nach wenigen Minuten miaute die Katze wieder. Der Sachschaden betrug rund 30.000 Euro.

Kurier

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