Oö: Massenunfall im Tunnel in Wels verlief glimpflich
Wels (Oö): Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels sowie die Feuerwehr Steinhaus wurden am 2. März 2007 um 06.43 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Wels, Autobahn A 8, Tunnel Noitzmühle, alarmiert.
Nach Besetzung der Tunnelwarte in der Autobahnmeisterei Wels durch einen Verbindungsoffizier und Sperre der Richtungsfahrbahn Passau konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des zwischenzeitlich alarmierten Rotes Kreuzes in den Tunnel vorrücken. Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass bei zwei Unfällen mit in Summe 10 beteiligten Fahrzeugen (5 Lkws und 5 Pkws) glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Es gab lediglich leichter Verletzte zu beklagen. Diese wurden durch die Feuerwehr aus den Fahrzeugen gerettet und anschließend dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben.

Der Einsatz der beiden Feuerwehren beschränkte sich anschließend auf die Errich-tung eines Brandschutzes bei den jeweiligen Unfallstellen sowie auf die Bindung ausgelaufener Betriebsmittel. Die Fahrzeuge wurden nach Freigabe der Unfallstelle durch den Staatsanwalt durch einen privaten Abschleppdienst aus dem Tunnel entfernt. Abschließend konnten auch die Feuerwehren um 12.30 Uhr einsatzbereit in ihre Wachen einrücken.

Positiv ist zu bemerken, dass durch die periodisch durchgeführten Übungen in der gesamten Tunnelanlage Wels / Steinhaus die Kommunikation sowie die Einsatzfüh-rung zwischen allen beteiligten Einsatzorganisationen reibungslos klappte.
