Italien: Drachenflieger hing kopfüber im Geäst – Erst nach 3 Tagen gerettet
Italien: Ein Drachenflieger in der Toskana hing nach seinem Absturz hilflos in einem Baum – erst nach drei Tagen wurde er gerettet.
Der 47 Jahre alte Antonio Montagno hatte sich mit seinem Fluggerät derart unglücklich in den Zweigen verfangen, dass er während der gesamten Zeit mit dem Kopf nach unten im Geäst hing. Ein Rettungsteam der italienischen Feuerwehr entdeckte den Unglücklichen am Sonntag, dem 4. März 2007, von einem Hubschrauber aus und beendete sein Martyrium. „Der Mann ist völlig geschwächt und musste ins Krankenhaus gebracht werden“, sagte ein Sprecher des italienischen Fernsehens, das in großer Aufmachung über den „Gefangenen im Baum“ berichtete.
Der erfahrene Drachenflieger hatte sich am Donnerstag von einem der Hügel um Florenz in die Lüfte geschwungen. Kurz nach dem Start wurde er von einer Windböe erfasst und in den Baum abgetrieben. Ein Freund sah ihn zwar starten und abstürzen, doch selbst Feuerwehr, Zivildienst und freiwillige Helfer konnten ihn Tage lang nicht finden. Wegen schlechten Wetters brachte auch die Suche aus dem Hubschrauber zunächst keinen Erfolg.
„Der Unglückliche hing in etwa zehn Meter Höhe, er war von seinem rot-weißen Drachen praktisch völlig eingewickelt“, berichtete eine Helferin. „Wir mussten ihn aus der Luft bergen und an Bord ziehen.“ Per Hubschrauber wurde er ins Spital nach Florenz geflogen.
