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Buschfeuer nahe von Los Angeles weitgehend eingedämmt

Los Angeles (Kalifornien): Das Buschfeuer in Kalifornien, das vermutlich durch Brandstiftung verursacht worden war, ist weitgehend eingedämmt. Das Feuer hatte über tausend Bewohner in die Flucht geschlagen. Mehr als 800 Hektar Buschland brannten ab.

Ein Buschfeuer in Südkalifornien ist durch einen Großeinsatz von 800 Feuerwehrleuten weitgehend eingedämmt worden. Kühlere Nachttemperaturen und abflauende Winde halfen dabei, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Bis Dienstagmorgen (Ortszeit), 13.3.2007, könnte der Brand vollständig gelöscht sein, so die Prognose der Feuerwehr im Bezirk Orange County, berichtete die «Los Angeles Times» am Montag. Das rasch um sich greifende Buschfeuer südöstlich von Los Angeles hatte am Sonntag über Tausend Anwohner in die Flucht geschlagen. Zwei Häuser und mehr als 800 Hektar Buschland brannten ab.

Meterhohe Flammen: Die Flammen wüteten meterhoch auf dem hügeligen Umland von Anaheim. Die Polizei forderte die Bewohner von rund 500 nahe gelegenen Häusern auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die meisten Bewohner sind inzwischen wieder in ihre Häuser zurückgekehrt.Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein am Straßenrand abgestelltes gestohlenes Fahrzeug «ist absichtlich angezündet worden», teilte Feuerwehrchef Stephen Miller am Montag mit.
Das Feuer wurde durch Rekordtemperaturen von über 30 Grad Celsius im Süden Kaliforniens begünstigt. In Fullerton wurde nach Angaben der Meteorologen sogar der bisherige Hitzerekord aus dem Jahr 1959 gebrochen. Nach einem ungewöhnlich regenarmen Winter warnen die Behörden vor einer größeren Feuergefahr in der Region.

Neue Züricher Zeitung
Vorangehender Fire-World-Bericht zu diesem Ereignis

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