Nö: Feuerwehrgroßeinsatz nach Flammen auf der Deponie Ziegelofen in St. Pölten
St. Pölten (Nö): Gegen 20:10 Uhr schrillten am 18.3.2007 in der Bezirksalarmzentrale St. Pölten die Alarmglocken. Grund waren Flammen auf der Mülldeponie Ziegelofen an St. Pöltens Westseite, die weithin sichtbar waren.

Vom dienstführenden Disponenten wurde umgehend Gesamtalarm der FF St. Pölten – Stadt ausgelöst, in weiterer Folge wurden die Feuerwehren St. Pölten – Pummersdorf, Waitzendorf sowie die FF St. Pölten – Wagram alarmiert. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass ein Teil des Zwischenlagers von Restmüll (Rest aus der MBA) brennt, welcher eigentlich von der Deponie abtransportiert wird. Durch den umfassenden Löschangriff konnte der Brand rasch niedergeschlagen werden, der Einsatz eines Großtanklöschfahrzeuges mit 12.000 Liter Löschwasser ermöglichte auch den Einsatz von Wasserwerfern. Ergänzend hierzu wurde eine umfangreiche Wasser – Zubringleitung durch die Feuerwehren aufgebaut, welche den Aufwand von unzähligen Druckschläuchen erforderlich machte.

Gegen 21.45 Uhr konnte „Brand Aus“ gegeben werden, der Einsatz jedoch nicht beendet werden. Ein Brand auf einer Mülldeponie ist aufwendig, verstecken sich doch unzählige Glutnester in den Müllhaufen. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera wurden und werden diese in dem Lagerteil aufgespürt. Durch zwei Speziallader samt Zwicker des Magistrats muss dieser Lagerbereich zur Gänze aufgerissen werden, um den Brand endgültig abzulöschen. Der Einsatz der Feuer4wehr wird mit Sicherheit die ganze Nacht bis 19. März aufrecht bleiben, um mit dem Großtanklöschfahrzeug die Glutnester abzulöschen.
