Technisch

Nö: Zug rammte Lkw in Weinburg – Lok aus dem Gleis gesprungen

Weinburg (Nö): Zu Mittag des 3. April 2007 wurde die FF Ober-Grafendorf zu einem Verkehrsunfall nach Weinburg alarmiert. Auf einem unbeschranken Bahnübergang kam zur Kollision eines Lkws mit einem Zug der Mariazeller Bahn.

Mittels Holzpfosten und einem Seilzug wurde der Triebwagen vor dem Umstürzen gesichert. Anschließend wurden 9 Personen, die sich im Zug befanden in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Im Lkw befanden sich 2 Personen, die jedoch nicht eingeklemmt waren und sich selbständig befreien konnten.

Nachdem alle Personen gerettet waren, wurde der Lastwagen von der zuständigen Feuerwehr Weinburg geborgen. Die Bergung des Zuges wurde von den ÖBB vorgenommen und wir konnten wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
FF Weinburg, FF Ober-Grafendorf, FF Hofstetten-Grünau, Polizei mit 2 Fahrzeugen und 2 Mann, NAW, Rotes Kreuz und ASBÖ mit insgesamt 4 Fahrzeugen.

FF Ober-Grafendorf

ORF-Bericht: n Weinburg im Pielachtal ist am Dienstag ein Lkw gegen einen Personenzug geprallt. Der Zug entgleiste. Elf Personen erlitten leichte Verletzungen. Der Lkw-Lenker habe einen mit Stoppftafeln und Andreaskreuzen gesicherten Bahnübergang übersetzt. Dabei sei es zum Zusammenstoß mit dem Zug gekommen, sagte Johann Rankl, ÖBB-Sprecher in Niederösterreich.

Bei dem Zusammenstoß entgleisten die Diesellok und ein Waggon. Der seitlich liegende Waggon musste gesichert werden, damit die Rettungsmannschaften zu den Verletzten vordringen konnten. Im Zug befanden sich neben dem Lokführer insgesamt zehn Personen.

Die eingleisige Strecke wurde nach dem Unfall teilweise gesperrt. Zwischen Obergrafendorf und Kirchberg an der Pielach wurde laut ÖBB ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Mit einem Straßenkran wurde der umgestürzte Dieseltriebwagen aufgerichtet.

Zugunfall auch in Herzogenburg: Bereits Dienstag früh ereignete sich in Niederösterreich ein Zusammenstoß eines Fahrzeuges mit einem Triebwagen. In Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) dürfte eine 51-Jährige mit ihrem Pkw trotz Rotlichtes der Warnanlage eine Eisenbahnkreuzung gequert haben. Dabei kam es zur Kollision mit einem herannahenden Zug, so die Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion. Das Auto der Niederösterreicherin wurde dabei zur Seite geschleudert, die Frau erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus St. Pölten gebracht.

ORF Niederösterreich

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