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Deutschland: Tanklöschfahrzeug auf dem Weg zum Waldbrand umgestürzt

Kehlheim (Deutschland): Der Alarm wurde am Samstag, dem 14. April 2007, gegen 16.30 Uhr ausgelöst. In Buchhof bei Weltenburg wurde ein Waldbrand gemeldet.

Sofort rückte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kelheim aus, besetzt mit sechs Feuerwehrmännern aus Kelheim und 2400 Litern Wasser im Tank. An der Staatsstraße 2233/Abzweigung KEH 18 passierte es: Beim Linksabbiegen geriet das Einsatzfahrzeug wegen des auf-schwappenden Wassers nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte mit der linken Seite in einen kleinen Graben. Nach Angaben der Polizei verletzten sich dabei zwei Feuerwehrmänner mittelschwer und vier Einsatzkräfte leicht. Das betagte Tanklöschfahrzeug erlitt mit 2000 Euro Totalschaden. Es wurde von den Kameraden der Feuerwehr Kelheim geborgen.
Trotz des Verkehrsunfalls konnte der Waldbrand in Buchhof von die Feuerwehr schnell gelöscht werden – eine Ausbreitung der Flammen konnte verhindert werden. Bereits vor einigen Tagen wurde im Klosterwald oberhalb des Gutshofs Buch Käferholz verbrannt. Vermutlich befanden sich jedoch noch Glutnester unter der Erde, die nun durch den aufkommenden Wind ein Feuer entfachten.

Waldbrand verhindert: Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Kelheim und Weltenburg konnte Schlimmeres verhindert werden. „Womöglich wäre einige Minuten später ein heftiger Waldbrand entstanden, da sich in unmittelbarer Nähe des Feuers Jungholz und jede Menge Reisig befindet“, meldet die Polizei. Die Brandstelle hat ein Ausmaß von rund 100 auf 50 Meter. Sachschaden entstand keiner. „Gegen den Verantwortlichen, der Tage zuvor das Käferholz verbrannte, wird nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz erstattet“, heißt es im Polizeibericht.

Donaukurier

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