Oö: Fahrzeugvollbrand und Wohnungsbrand in Steyr
Steyr (Oö): Aus bisher unbekannter Ursache geriet in Steyr am 27. April 2007 ein auf einem Parkplatz nahe des städtischen Freibades abgestellter Pkw in Brand.
Trotz erster Löschversuche des Fahrzeughalters mit einem Gartenschlauch bzw. sofortiger Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Steyr fanden die ausgerückten Löschzüge 5 – Münichholz und 2 – Steyrdorf das Fahrzeug in Vollbrand vor. Die Flammen waren bereits im Begriff auf das daneben stehende Fahrzeug und einen Holzschuppen überzugreifen.

Einsatzleiter BI Hannes Riegler befahl nach kurzer Lageerkundung einen Löschangriff unter schwerem Atemschutz mit Mittelschaum . Durch diese geeignete Maßnahme konnte der Brand bereits nach wenigen Minuten gelöscht werden.

Das ursprünglich in Brand geratene Fahrzeug war jedoch nicht zu retten und vollständig ausgebrannt. Beim zweiten PKW und dem Schuppen entstanden erhebliche Sachschäden. Nachdem alle Brandstellen abgelöscht waren, wurde aus Sicherheitsgründen der Dachstuhl des Schuppens auf etwaige Glutnester überprüft.
30.04.2007 – Doppelter Schicksalsschlag für Pensionistin
Kurz nach dem Tode ihres Mannes traf das Schicksal am 30. April 2007 eine Pensionistin aus Steyr-Münichholz zum zweiten Mal. Um ca. 7:37 Uhr mussten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Steyr zu einem Zimmerbrand ausrücken. Bei Eintreffen der ersten Löschkräfte war die Pensionistin von Nachbarn bereits in Sicherheit gebracht worden. Außerdem wurde versucht, mit einem Gartenschlauch den Brand zu bekämpfen.

Ein Atemschutztrupp löschte die Brandstelle mit einem Hochdruckrohr ab, parallel dazu wurde vor dem Gebäude ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht um die verrauchte Wohnung und das Stiegenhaus zu belüften. Die vermutlich unter Schock stehende Pensionisten wurde vom Roten Kreuz Steyr übernommen und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH Steyr gebracht.
Nach Abschluss der Löscharbeiten durchsuchten die Feuerwehrmänner des Löschzug 5 – Münichholz das Zimmer noch nach letzten Glutnester bevor sie nach ca. 2 Stunden wieder in Feuerwehrhaus einrücken konnten.
