Brand

Stmk: Flammenmeer nach Lkw-Unfall auf der A 9 bei Deutschfeistritz

Deutschfeistritz (Stmk): Ein in Fahrtrichtung Linz fahrender Lkw prallte am Sonntag, dem 24. Juni 2007, kurz nach 23:00 Uhr beim Knotenpunkt Deutschfeistritz auf der A9 Pyhrnautobahn frontal in einen Aufpralldämpfer der Seitengabelung A9/S35.

Bei diesem Aufprall wurde der Tank des Lkw aufgerissen und das Fahrzeug ging sofort in Flammen auf. Nach dem Anprall schlitterte das Fahrzeug noch einige 100 Meter weiter, ehe es genau unter der Autobahnbrücke der B67 zum Stillstand kam. Der slowenische Lkw-Lenker konnte sich gerade noch rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug befreien und blieb glücklicherweise unverletzt.

Beim Eintreffen der um 23:15 Uhr alarmierten Feuerwehren aus Deutschfeistritz und Friesach/Wörth stand der Lkw bereits lichterloh in Flammen. Sofort wurde von den beiden Feuerwehren ein umfassender Löschangriff mit Schaumrohren und HD-Rohren vorgenommen. Auf Grund der starken Rauchentwicklung konnte der Löscheinsatz nur unter Verwendung von schweren Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Weiters wurde die Feuerwehr Peggau mit dem RLF als Wasser-Reserve nachalarmiert.

Durch die extreme Hitzeentwicklung wurde auch die Autobahnbrücke der B67 stark beschädigt und musste einer statischen Gutachtung unterzogen werden. Daher wurde die, über der Autobahn verlaufende, Bundesstraße zwischen Peggau und Friesach aus Sicherheitsgründen vorübergehend für den gesamten Verkehr gesperrt. Ebenso war die A9 in Fahrtrichtung Linz für mehr als 7 Stunden zur Gänze gesperrt. Der Verkehr wurde über die S35 umgeleitet.

Eingesetzte Kräfte:
FF Deutschfeistritz: 24 Mann, 4 Fahrzeuge
FF Friesach/Wörth: 14 Mann, 2 Fahrzeuge
FF Peggau: 7 Mann, 1 Fahrzeug
Autobahnpolizei Gleinalm,
Polizeiinspektion Gratwein und Deutschfeistritz (Sperre der Bundesstraße)
Mitarbeiter der ASFINAG mit mehreren Fahrzeugen

Freiw. Feuerwehr Deutschfeistritz

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