Drei Tote bei Hochwasser in England
England: Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben gestern und in der Nacht auf 26. Juni 2007 in Teilen Englands für Chaos gesorgt und mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Besonders schlimm betroffen war die Stadt Sheffield in Yorkshire.
In weiten Teilen des Stadtgebiets fiel der Strom aus, Hunderte Menschen saßen am Arbeitsplatz fest. Die Luftwaffe brachte die Menschen mit Hubschraubern in Sicherheit. Ein 68-jähriger Mann und ein Jugendlicher ertranken in den Fluten.
Die Leiche des Teenagers wurde aus dem Fluss Sheaf geborgen. Augenzeugen hatten die Polizei alarmiert, nachdem der etwa 13 Jahre alte Bub am späten Nachmittag vom Hochwasser weggespült worden war. Der 68-Jährige versuchte am Abend, eine überflutete Straße zu überqueren, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Offenbar wurde er vom Wasser fortgerissen, als er aus dem Auto aussteigen wollte.
Zuvor war bei Hull, etwa 300 Kilometer nördlich von London, ein 28-Jähriger ums Leben gekommen, der seinem Großvater bei der Reinigung eines Abwasserschachts helfen wollte. Er sei ausgerutscht und habe sich mit dem Fuß in einem Metallgitter verfangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Trotz stundenlanger Bemühungen gelang es den Einsatzkräften nicht, den Mann zu retten.
