Sbg: Brandstiftung in holzverarbeitenden Betrieb in Hallein
Hallein (Sbg): Bislang unbekannte Täter entzündeten in den Nachtstunden des 1. Juli 2007 einen Anbau eines Holzverarbeitungsbetriebes in Hallein/Gamp, dies ergaben die ersten Ermittlungen der Polizei.

In diesem Holzanbau befanden sich hauptsächlich Paletten und Unmengen an Holzabfällen. Um 22:46 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein/Hauptwache mittels Personenrufempfänger von der LAWZ Saluburg alarmiert. Kurz darauf verließen 4 Fahrzeuge das Feuerwehrhaus in Richtung Kalkofenweg nach Hallein/Gamp. Bereits während der Anfahrt ließ Einsatzleiter OFK BR Otto Miller das Tanklöschfahrzeug II (TLF-A 4000) zusätzlich abrücken. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand der Holzanbau im Inneren bereits in Vollbrand und griff bereits auf die Außenverschalung und die Dachkonstruktion über.

Sofort wurde mit einem HD- und C-Rohr von Tank I unter schwerem Atemschutz ein Löschangriff durchgeführt. Ein weiteres C-Rohr von Tank II unterstützte die Löscharbeiten von der Süd-Westseite des Gebäudes. Um die Wasserversorgung der beiden Tanklöschfahrzeuge sicher zu stellen, wurde von der Mannschaft des Schweren Löschfahrzeuges (Pumpe I) jeweils eine Zubringleitung nahe gelegener Hydranten gelegt. Weiters wurde auch von diesem Fahrzeug ein Trupp mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, um die Brandbekämpfung zu unterstützen.
Da neben dem Brandherd ein Sägespänesilo angebaut ist, wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um mittels Wärmebildkamera die Anbindung an das Mauerwerk bzgl. einer Brandausbreitung zu kontrollieren. Inzwischen wurde von den Mannschaften im Inneren damit begonnen, das Holzlager auseinander zunehmen und die Glutnester abzulöschen. Dabei unterstützte uns ein Gabelstapler der benachbarten Alteisenfirma Weiß. Nach gut eineinhalb Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte nach dieser regelrecht schweißtreibenden Arbeit abgezogen werden. Ein Brandermittler der Polizeiinspektion Hallein begann in der Nacht noch mit den ersten Erhebungen.
Eingesetzte Kräfte:
KDO-A I, TLF-A 2500, DLK 23-12, SLF-A 1500, TLF-A 4000, 3 Atemschutztrupps
Ausgerückte Mannschaft: 26 / Reservemannschaft: 19
Einsatzleiter: OFK BR Otto Miller
