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Schweiz: Feuerwehr Bern beginnt mit Hochwasser-Vorsorgemaßnahmen

Bern (Schweiz): Die starken Regenfälle des letzten Tages und der Nacht auf den 4.7.2007 haben im Wallis zu Überschwemmungen geführt. Auch in Bern besteht die Gefahr von Hochwasser, nachdem der Aarepegel stark gestiegen ist. Die Berner Feuerwehr hat deshalb am Mittwochmorgen erste Vorsorgemaßnahmen gegen drohende Überschwemmungen getroffen.

Heftige Regenfälle haben in der Nacht auf Mittwoch in mindestens neun Unterwalliser Gemeinden Überschwemmungen verursacht. Im französischen Bret kurz nach St-Gingolph wurde die Hauptstrasse durch einen Erdrutsch verschüttet. Die Strasse musste ab dem Schweizer Zoll in Richtung Frankreich gesperrt werden, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Eine Umleitung wurde von Monthey über Morgins nach Chatel eingerichtet. Zu Überschwemmungen kam es in folgenden Gemeinden: Port-Valais, Vouvry, Monthey, Morgins, Evionnaz, St-Gingolph, Saxon, Sitten/Brämis und Crans. Personen wurden nach Polizeiangaben keine verletzt.
Hochwassergefahr in Bern

In Bern besteht zumindest die Gefahr von Hochwasser. In Bern-Schönau wurde um 4 Uhr 50 eine Abflussmenge von 330 Kubikmeter pro Sekunde gemessen, wie es in einem Communiqué des Feuerwehrkommandos heisst. Auf Anfrage sagte ein Sprecher, ab 400 Kubikmeter pro Sekunde müssten Hochwassersperren eingebaut werden. Bis zum Mittwochabend sei ein Anschwellen auf rund 390 m3/s vorausgesagt.

Die Berner Berufsfeuerwehr überwachte am frühen Morgen die Situation in den Quartieren Marzili, Matte, Altenberg und Felsenau. Fest eingebaute Sperren wurden kontrolliert und der Aarelauf auf allfälliges Schwemmholz abgesucht.

Die Aare-Anwohner wurden vorsorglich mit einem SMS-Alarm informiert. Sie wurden gebeten, ihre Keller auf Grundwassereintritt zu kontrollieren und diese eventuell zu räumen.

Neue Züricher Zeitung

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