Ktn: Feuerwehr rettete 22-Jährigen aus Baugrube
Villach (Ktn): In Villach musste am Freitag, 17. August 2007, gegen 3.00 Uhr die Feuerwehr ausrücken, um einen Mann aus einer Baugrube zu bergen. Der 22-Jährige war aus eigener Schuld hineingestürzt. Er war schwer verletzt, alarmierte aber per Handy selbst die Retter.
Wie der Verunglückte nach der Bergung selbst sagte, war er aus eigenem Verschulden in das vier Meter tiefe Loch am Villacher Bahnhofplatz gestürzt und verletzt liegen geblieben. Von seinem Handy aus verständigte er die Rettung. Da sich die Bergung allerdings als sehr kompliziert herausstellte, forderte das Rote Kreuz die Feuerwehr an, die den Verletzten aus seiner misslichen Lage befreien konnte.
Mit Hubsteiger aus der Grube geborgen: „Die anwesende Notärztin hat Wirbelverletzungen festgestellt, aus diesem Grund war eine normale Bergung nicht möglich. Deswegen mussten wir die Person mit einer so genannten Schleifkorbtrage und einem Hubsteiger aus der Grube bergen“, berichtete Alexander Scharf von der Hauptfeuerwache Villach. Die Bergung selbst hatte, nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, lediglich zehn Minuten gedauert. Der Verletzte wurde mit der Rettung ins LKH Villach gebracht.
