Peloponnes: Waldbrand außer Kontrolle
Griechenland: Die durch extreme Trockenheit und starke Winde ausgelöste Situation ist „sehr gefährlich“. Auch in Italien wüten Brände.
Bei extremer Trockenheit und starken Winden ist ein Waldbrand nahe der südgriechischen Hafenstadt Kalamata in der Nacht auf Freitag, 24. August 2007, außer Kontrolle geraten. Die Flammen zerstörten nach Berichten lokaler Radiosender mehrere Häuser in drei Ortschaften auf dem Berg Taygetos im Osten der Stadt. Dicke schwarzbraune Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen. Sie breiteten sich über den ganzen Golf von Messinien im äußersten Südwesten der Halbinsel Peloponnes aus. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Feuerfront sei mehrere Kilometer lang, hieß es. Mehrere Dörfer mussten evakuiert werden. Mit dem ersten Tageslicht konnten Löschhubschrauber eingesetzt werden. Die Situation sei „sehr gefährlich“, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes im Fernsehen.
Waldbrände auch in Kalabrien: Heftige Waldbrände haben auch den Süden Italiens bedroht. Hunderte Menschen mussten wegen herannahender Feuersbrünste in Sicherheit gebracht werden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Von der Maßnahme waren mehrere Dörfer im Nordwesten der Region betroffen, darunter auch ein Hotel in Sangineto, in dem sich rund hundert Gäste aufhielten. Die Feuerwehr sei weiter in Alarmbereitschaft, berichtete die Agentur. Bei Bränden bei Messina in Sizilien waren drei Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn des Sommers fielen damit schon elf Menschen den Flammen zum Opfer.
Ausdehnung zum Katastrophenbrand:
Ausführliche Infos hier auf Fire-World zum August 2007 – Katastrophenfeuer in Griechenland
