Technisch

Nö: Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes in Krems

Krems (Nö): Aufgrund der Regenfälle der letzen Stunden und Tage entwickelte sich die Hochwasserlage an der Donau so, dass am Donnerstag den 6.September 2007 Hochwasser-Alarm für die Donau gegeben werden musste.

In den Mittagstunden wurde der Pegel von 6,15 m (Pegel Kienstock) überschritten, was für die Einsatzkräfte den Anlauf des Alarmplanes bedeutet. Die erste Maßnahme war es die Bezirksalarmzentrale mit zwei Mann zu besetzen, um das erhöhte Aufkommen von Einsätzen und Tätigkeiten abarbeiten zu können.

Nachdem die Prognosen ein weiteres Ansteigen der Donau vorhersagten, beschlossen die Einsatzleiter der Freiwilliger Feuerwehr Krems und des Magistrates der Stadt Krems den Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Krems und Gars, sowie Arbeiter des städtischen Bauhofes und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres stellten den mobilen Hochwasserschutz bis zur dritten von vier Aufbaustufen auf. Die tolle Zusammenarbeit der Organisationen machte es möglich, dass gegen 20:30 Uhr der letzte Balken beim Dammbalkenverschluss auf der B3 bei Förthof gesetzt werden konnte.

Die Kremser Einsatzkräfte haben schon etwas im Alarmplan vorgearbeitet, um sich in den Nachtstunden einige Stunden Schlaf gönnen zu können.

Sollte es die Wetterlage und ein weiteres Ansteigen der Donau erfordern, kann der mobile Hochwasserschutz noch weiter erhöht werden.

Die Bezirksalarmzentrale ist seit heute Mittag mit zwei Mann besetzt und steht Ihnen jederzeit zur Verfügung. Um jedoch den Dienstbetrieb aufrecht zu halten, bitten wir Sie sich über Pegelstände auf der Internetpräsenz der Feuerwehr Krems oder des hydrografischen Dienstes des Land NÖ zu informieren.

Fotos: FF Krems

FF Krems

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