Medien / Fotografen

Österreich: Nur 30 von 8.296 Sirenen streikten bei Zivilschutz-Probealarm 2007

Österreich: Positiv ist am 6. Oktober 2007 die jährliche Sirenenprobe verlaufen: Wie das Innenministerium berichtete, haben nur 30 von österreichweit 8.296 Signalapparaturen beim Test zur Mittagszeit nicht angeschlagen.

Allgemein lag die Ausfallquote bundesweit mit 0,35 Prozent besser als im Vorjahr, wo 0,58 Prozent der Sirenen versagt hatte.

In Niederösterreich fielen von insgesamt 2.400 Sirenen nur zwei aus (0,08 Prozent), zu geringfügigen Ausfällen kam es in Oberösterreich (0,28 Prozent) und der Steiermark (0,31 Prozent). Zu keinen Ausfällen kam es in Tirol, im Burgenland und in Wien.

Was die vier Signale bedeuten:
Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr waren in ganz Österreich vier verschiedene Signale zu hören: Den Beginn machte ein 15 Sekunden langes Probeheulen aller Sirenen. Anschließend erklang ein dreiminütiger Dauerton, der vor herannahenden Gefahren warnt.

Bei einem 60 Sekunden langen auf- und abschwellenden Heulton sollte man in Krisensituationen schützende Räume aufsuchen. „Entwarnung“ gibt ein einminütiger Dauerton. Im Ernstfall sollten Informationen und Anweisungen in Radio oder Fernsehen beachtet werden.

Wer den Alarm auslösen kann:
Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

ORF News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert