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Deutschland: Reitunfall – Eine Rettung mit Hindernissen

Merkenich (D): Als Dominoeffekt ließe sich bezeichnen, was sich nach einem Reitunfall Samstag, dem 6. Oktober 2007, in Merkenich zutrug. Eine junge Reiterin stürzte bei einem Ausritt in unwegsamem Gelände von ihrem Pferd, so dass ihre Begleiterin den Rettungsdienst alarmieren musste.

Dem morastigen Boden fiel dann aber auch gleich der herannahende Rettungswagen zum Opfer. Wenige Meter vor der Einsatzstelle blieb er stecken. Den sicheren Transport der Verletzten sollte dann ein Rettungshubschrauber übernehmen – doch da gab es das nächste Problem: Der Helikopter „Christoph Rheinland“ konnte wegen eines Triebwerkschadens nicht wieder starten.

Also wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 3“ alarmiert, der die mittlerweile grundversorgte Patientin ins nächstgelegene Krankenhaus flog. Die Serie der Pannen war damit aber noch nicht beendet: In der Zwischenzeit sollte ein Lkw der Feuerwehr den Rettungswagen aus seiner festgefahrenen Lage befreien. Mit einer Seilwinde glückte den Feuerwehrmännern dieser Einsatz. Gleich darauf mussten sie allerdings feststellen, dass auch ihr Einsatzwagen nicht gegen den matschigen Boden ankam und tief im Feld steckte.

Ein benachbarter Landwirt leistete zur Erleichterung aller Beteiligten mit seinem Traktor Schlepphilfe. Auch der Helikopter konnte nach einer Wartung problemlos den Rückflug antreten. Und als die gute Nachricht aus dem Krankenhaus kam, der jungen Frau gehe es gut, die Verzögerung der Rettungsmaßnahmen habe sie nicht zusätzlich belastet und es sei nur ein Bein verletzt, nahm die Verkettung unglücklicher Umstände dann doch noch ein glückliches Ende.

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