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Bgld: Weiterhin Jungstierjagd im Burgenland

Hornstein (Bgld): Ein entlaufener Jungstier hält nach wie vor Polizei und Feuerwehr auf Trab. Das Tier war am Montag, 30. Oktober 2007, in Leithaprodersdorf entwischt. Auf seiner Flucht durchschwamm der Stier sogar die Leitha. Gesucht wird nun in zwei Bundesländern.

Der 150 Kilogramm schwere, braun-weiße Jungstier war am Montag einem Landwirt in Leithaprodersdorf entlaufen. „Braunele“, so der Name des Tiers, nutzte die Gunst der Stunde: Als der Stier in den Stall gebracht werden sollte, riss er sich los, schilderte sein Besitzer, Landwirt Franz Siffert.
„Mit fünf Mann haben wir ihn hier abgeladen. Da hat er plötzlich einen Sprung zur Seite gemacht und war fort. Er ist durch den Garten nach hinten gelaufen, und er war so schnell, dass ich gleich die Feuerwehr alarmiert habe“, so der Landwirt. Auf seiner Flucht durchschwamm „Braunele“ sogar die Leitha. „Das hat mich doch gewundert. Die Leitha ist doch breit und es hat nur mehr der Kopf des Stiers rausgeschaut“, so Augenzeuge Robert Berger. Auf dem anderen Flussufer angekommen, lief der Stier in die Au. Seitdem fehlt von dem Jungstier jede Spur.
Seither suchen Polizei und Feuerwehr nach dem Tier.
„Es ist natürlich keine alltägliche Suche“, so Martin Eder, Feuerwehrkommandant von Leithaprodersdorf. „Das kommt nicht so oft vor. Aber ich kann mich erinnern, dass wir vor etwa einem halben Jahr ein Schwein gesucht haben“. Unterstützt werden die Suchkräfte von dem Stier-Besitzer, der nach wie vor hofft, dass der Stier wieder auftaucht, ist das Tier doch rund 700 Euro wert. Bisher verlief die Suche ergebnislos.

ORF Burgenland

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