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Oö: Feuerwehren erhalten neue A-Boote und neue Rettungsboote

Linz (Oö): Das Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich war in den Mittagsstunden des 29. November 2007 Schauplatz einer großen Übergabe an Wasserdienstfahrzeugen an Feuerwehren in Oberösterreich.

Bei den Feuerwehren Oberösterreichs sind derzeit mehr als 100 Boote verschiedener Typen im Dienst bzw. seitens des Katastrophenschutzes dorthin verlagert worden. Dabei wurden vor allem von Hochwasser gefährdete Regionen ausgewählt. Das doch regelmäßige Auftreten lokaler und überörtlicher Hochwässer hat auch mehrfach bewiesen, dass mit dieser Ausrüstungstaktik ein wichtiger und effizienter Weg bestritten worden ist. Zudem ist der Katastrophenschutz, der im Auftrag der Landesregierung vom Oö. Lande-Feuerwehrverband koordiniert und betrieben wird, auch gesetzlich verpflichtet, Feuerwehren für spezielle Anforderungen auch entsprechende Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Jegliche Einsatzvarianten müssen von den Feuerwehren abgedeckt werden, um im Notfall der Bevölkerung soweit irgendwie möglich zu helfen. Im „Gegenzug“ für die Stationierung von Geräten oder Fahrzeugen verpflichten sich die betreffenden Feuerwehren jedoch auch, überörtliche Einsätze nach Maßgabe und Möglichkeiten wahrzunehmen. Aber, so weit der Katastrophenschutz diesen Bereich auch abzudecken hat, es nimmt die jeweiligen Gemeinden in keiner Weise davon aus, ihre ebenfalls gesetzlich regulierten Aufgaben in Hinsicht auf den lokalen Katastrophenschutz wahrzunehmen.

Austausch und Ergänzungen: Das 2002er-Hochwasser hat jedoch nicht nur die Notwendigkeit dieser Stützpunktkonzeptes unterstrichen, sondern auch Lücken aufgezeigt. Ebenso wurde ersichtlich, dass manche Boote technisch nicht mehr am aktuellen Stand der Technik sind bzw. der Zahn der Zeit schon ordentlich am Gerät genagt hatte. Daraufhin wurde ein Konzept ausgearbeitet, in das auch die Anforderungen der jeweiligen Feuerwehren berücksichtigt wurden. Nach Abschluss dieser Sondierung schuf die Oö. Landes-Feuerwehrleitung ein Beschaffungspaket für die Wasserdienstfahrzeuge, das sowohl Arbeitsboote als auch Feuerwehrrettungsboote und Schlauchboote enthält.

13 Boote übergeben: Aus dem genannten Paket wurden am 29. November 2007 nun sechs A-Boote und sieben Feuerwehrrettungsboote an insgesamt 13 Wehren offiziell übergeben. Die mehr oder weniger inoffizielle Übergabe erfolgte bereits unverzüglich nach der Auslieferung der neuen Geräte an den Oö. Landes-Feuerwehrverband, um die Einsatzfähigkeit der Wehren sofort herzustellen bzw. die Ausrüstung auf den neuen Stand zu bringen.

Vielseitige Wasserfahrzeuge: Die A-Boote in Aluminium-Bauweise mit Außenbordmotor, Steuerstand, hydraulischer Bugklappe, TS-Ansaugstutzen und Trailer entsprechen in dieser Ausführung dem letzten Stand der Technik und sind speziell für Arbeitseinsätze aller Art und zur Brandbekämpfung konzipiert.
Die Feuerwehrrettungsboote, ebenfalls aus Aluminium, mit Außenbordmotor und Trailer wurden vorwiegend für kleinere Einsätze, Zubringdienste und Einsätze in Überflutungsbereichen konzipiert.


Die Ausrüstung wurde von Landes-Feuerwehrreferent Dr. Josef Stockinger sowie Landes-Feuerwehrkommandant Johann Huber an die Abordnungen der unten genannten Feuerwehren übergeben.

Die Feuerwehr mit neuem Gerät: A-Boote ergingen an: FF Enns, FF Weyregg, FF Kappern, FF Losenstein, FF Neuhaus Untermühl, FF Höflein
Je ein Feuerwehrrettungsboot erhielten die FF Pichling, FF Grein, FF Langstein, FF Pupping, FF Ottensheim, FF Raffelstetten und FF Landshaag.

Oö. Landes-Feuerwehrverband, Magazin Brennpunkt

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