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Südkorea: Mindestens 30 Tote bei Großbrand einer Lagerhalle in Südkorea

Ichon (Südkorea): Ein Brand in einem Lagerhaus in Südkorea hat am Montagmorgen des 7. Jänner 2007 mindestens 30 Personen das Leben gekostet.

Das Feuer brach in einem zweistöckigen Lagerhaus in Icheon aus, rund 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. Nach einem Brand und mehreren Explosionen in einer Grosslagerhalle in der südkoreanischen Stadt Ichon sind am Montag mindestens 30 Personen gestorben. Zehn Personen wurden mit zum Teil schweren Verletzungen im Spital versorgt. Einige von ihnen befanden sich in einem kritischen Zustand.

Auch am späten Abend (Ortszeit) suchten Rettungskräfte noch nach mindestens zehn Vermissten. Die Rettungsarbeiten wurden jedoch durch Gase und giftigen Rauch erschwert. Zum Zeitpunkt des Unglücks arbeiteten fast 60 Personen in dem mehrstöckigen Gebäude, das sich noch im Bau befand. Rund ein Drittel der Arbeiter konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Erst nach stundenlangem Einsatz konnten die Flammen gelöscht werden.

440 Feuerwehrleute im Einsatz: Mehr als 100 Löschfahrzeuge und 440 Feuerwehrleute waren nach Angaben der Feuerwehr am Unglücksort im Einsatz. Sie wurden von einer Hundertschaft Polizisten unterstützt. Hunderte von Anwohnern mussten wegen der giftigen Dämpfe ihre Häuser verlassen.
Die Ursache des Unglücks war noch nicht geklärt. Brandexperten vermuteten, dass sich bei Installationsarbeiten im Untergeschoss Dampf entzündet habe, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Dadurch seien mehrere Explosionen in kurzen Abständen ausgelöst worden.

NZZ Online

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