Brand

Bgld: Brand im Pensionistenheim Neufeld -> Feuerwehr als Lebensretter

Neufeld/Leitha (Bgld): Im „Haus Harmonie“ einem Pensionistenheim in Neufeld an der Leitha (Bez. Eisenstadt/Umgeb.) ist Mittwochabend, 23. Jänner 2008, ein Brand ausgebrochen. Fünf Feuerwehren sind im Einsatz.

Mindestens vier Menschen wurden verletzt und mussten notärztlich versorgt werden heißt es seitens des Roten Kreuzes. Mindestens 20 Menschen sollen sich aber noch im dritten Stock des Hauses befinden. Neben den Feuerwehren wurden auch vier Rettungsfahrzeuge und ein Notarztwagen angefordert.
Das Feuer dürfte aus noch ungeklärter Ursache im zweiten Stock des Heimes ausgebrochen sein. Die Brandanlage hat gegen 18:00 Uhr den Alarm ausgelöst. Dort gibt es im Augenblick die stärkste Rauchentwicklung. Der Rauch dürfte aber auch in das dritte Stockwerk vordringen, in dem sich vermutlich noch 27 – teils bettlägrige – Menschen befinden.

Derzeit versuchen Feuerwehrmänner und Rettungsmannschaften die Menschen über Drehleitern zu bergen. Ein Aufzug, der sich in dem Haus befindet kann auf Grund der massiven Rauchentwicklung nicht benützt werden. Mittlerweile ist auch die Feuerwehr Eisenstadt nachalarmiert worden, die unter anderem über Wärmebildkameras verfügt, die nun zum Einsatz kommen werden.

ORF Burgenland

Bericht Bezirks-Feuerwehrkommando Mattersburg:
Dramatische Szenen spielten sich gegen 17:45 Uhr des 23. Jänner 2008 in Neufeld ab. Aus bisher unbekannter Ursache kam es in einem Seniorenwohnheim zu einem Brand. Die automatische Brandmeldeanlage reagierte sofort und Minuten nach Brandausbruch waren auch schon die ersten Kameraden der Feuerwehr Neufeld Richtung Einsatzort unterwegs. Beim Eintreffen drang dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern. Unter schwerem Atemschutz drang ein Trupp ins Innere des stark verrauchten Gebäudes.

Kurze Zeit später meldeten sie eine Person in dem brennenden Raum gefunden zu haben. Diese Person wurde dem Großaufgebot des Roten Kreuzes übergeben. Eine weitere Person wurde in der Nachbarwohnung gefunden und ebenfalls an die Notärzte übergeben.

Sowohl für Feuerwehr als auch für das Rotes Kreuz wurde Großalarm gegeben. Sieben Feuerwehren mit über hundert Mann sowie an die 30 Personen des RK mit drei Notärzten waren vor Ort. Erst ein gekoppelter Innen und Außenangriff der Feuerwehr brachte den gewünschten Erfolg.

Mittels Hochdruckbeüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden hinein an.

Bezirks-Feuerwehrkommando Mattersburg

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