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Burgenland: Zahl der Feuerwehreinsätze 2007 gestiegen

Burgenland: Das Landesfeuerwehrkommando Burgenland zieht eine positive Bilanz über das Jahr 2007. Die Zahl der Mitglieder sei gewachsen, es gebe immer mehr Frauen. Gestiegen ist jedoch auch die Zahl der Einsätze.

5.678 Einsätze im Vorjahr: Über 40.000 burgenländische Feuerwehrmänner und -Frauen haben im Vorjahr exakt 5.678 Einsätze absolviert. Großteils waren das technische EInsätze, zum Beispiel bei Unfällen oder bei Umweltschäden durch Sturm oder Hochwaser. 1.390 Mal musste die Feuerwehr zu einem Brand ausrücken.

„Acht Minuten bis zum Eintreffen“: Bei 92 Prozent der Brandeinsätze habe die erstausrückende Feuerwehr den Brand löschen können, sagte Landesfeuerwehrkommandant Manfred Seidl. Nach durchschnittlich acht Minuten sei die jeweilige Feuerwehr vor Ort gewesen. Dies sei möglich, weil es in allen Ortsteilen in jeder Gemeinde Feuerwehren gebe, so Seidl.

Gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehr: Landesfeuerwehrreferent Franz Steindl plädierte heute neuerlich dafür, kleine Feuerwehr-Einheiten nicht zusammenzulegen, diese hätten auch eine gesellschaftliche Bedeutung.

Land stellte 1,46 Millionen Euro bereit: Im Vorjahr habe die Landesregierung 1,46 Millionen Euro für die Feuerwehren bereitgestellt, sagte Steindl. Es gebe auch Förderungen aus dem Bundeskatastrophenfonds. Im Vorjahr haben diese ebenfalls rund 1,5 Millionen Euro betragen. Zudem sei der Landesfeuerwehrverband mit jährlich 2 Millionen Euro ausgestattet, bilanzierte Steindl.

„Erfreulicher Personalstand“: Der Personalstand der Feuerwehr im Burgenland ist erfreulich, insgesamt kann die Feuerwehr auf 16.191 Mitgleider zurückgreifen, 737 davon sind Frauen.
Die Schwerpunkte für 2008 sind neben dem Bau eines neues Brandhauses für Brandsimulationen, eine Zertifizierung der Schulungskurse und die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 85 jährigen Bestehens des Landesfeuerwehrverbandes Burgenland.

ORF Burgenland

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