Oö: Schiff in Not – Feuerwehreinsatz in Linz

Linz (Oö): Auf Grund der telefonischen Meldung eines Passanten am 24. Februar 2008 an die Polizei mit dem Inhalt „Kollision von 2 Schiffen“ rückte die Berufsfeuerwehr Linz…
… (KDOF2, RLF2, RLF3 + Schlauchboot, Tauchfahrzeug + Schlauchboot) zur Mündung der Traun in die Donau („Traunspitz“) aus.
Gleichzeitig wurde von der Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr Linz die Freiwillige Feuerwehr Pichling (TLF + Motorzille, MTF + Schlauchboot, LFB) und das A –Boot der BTF voestalpine alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch nichts über Lage vor Ort berichtet werden.
Mit sämtlichen Booten wurde das Absuchen der Donau und Traun begonnen. Am südlichen Ufer der Donau im Bereich des Traunspitzes wurde ein Schubleichter (für den Transport von Flüssigkeiten) gefunden, dass sowohl nicht verankert, als auch nicht am Ufer befestigt war.

Nach der ersten Lageerkundung ergab sich folgende Situation: Die Taue waren abgerissen und bei Wellenschlag (z.B. vorbeifahrendes Schiff) bestand jederzeit die Gefahr, dass sich der Schubleichter zur Gänze vom Ufer löst und Richtung Abwinden Asten treibt. Sofort wurde das Schiff mit einer Seilwinde eines RLF gesichert. Das von der BTF voestalpine verständigte Schubschiff Leoben (Fa. logserv) sicherte donauseitig das Tankschiff und schleppte es zum nächsten Liegeplatz stromaufwärts. Dort wurde es durch die Besatzung der Leoben und der Berufsfeuerwehr Linz wieder ordnungsgemäß ans Ufer befestigt.

Von welchem Liegeplatz sich das Tankschiff löste, wird noch von der Polizei und der Schiffsfahrtsaufsicht eruiert.
