Technisch

Nö: Versuchte Schwanrettung und Unfalleinsatz der Feuerwehr Tulln

Tulln (Nö): Noch während der Einsatztätigkeit im Landesklinikum Donauregion Tulln wurde die FF Tulln um 16:19 Uhr des 25. Februar 2008 von einem aufmerksamen Spaziergänger alarmiert, dass im Bereich des zukünftigen Wasserparks ein Schwan schwimme,…

… welcher vermutlich im Zuge der Nahrungsaufnahme eine Angelschnur mit Bleigewichten verschluckt habe. Nachdem die Besatzungen der Drehleiter und eines der beiden im Einsatz befindlichen Tanklöschfahrzeuge beim Feuerwehrhaus die Fahrzeuge gewechselt hatten, rückten diese mit dem Versorgungsfahrzeug und einem Kunststoffboot zur neuen Einsatzstelle aus. Kommandant Turban, welcher bereits mit dem Spaziergänger die Lageerkundung durchführte, nahm telefonischen Kontakt mit dem zuständigen Tierschutzverein St. Pölten auf.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen den Schwan vom Boot aus einzufangen, wurde der Einsatz auf Anraten der Tierrettung um 17:18 Uhr vorerst abgebrochen.

Eingesetzt waren:
Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt mit Tanklöschfzg. 3, Versorgungsfzg. mit Boot 3 und 9 Mitgliedern.

Verkehrsunfall: Am 25.02.2008 wurde die Feuerwehr Tulln um 17:18 Uhr zu einem Verkehrsunfall beim Kreisverkehr der LB19 mit der Kronauer Straße (L2148) alarmiert. Beim Eintreffen an dem ganannten Kreisverkehr stellte sich jedoch heraus, dass sich der Unfallort ca. 400 Meter weiter auf der Kronauer Straße – bereits im Einsatzbereich der Freiw. Feuerwehr Asparn – befand. Eine junge Lenkerin aus Wolfpassing (Bez. Tulln) war mit dem Cabriolet ihres Freundes von Tulln kommend in Richtung Kronau unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab.

In Folge kam der Pkw auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand. Beim Eintreffen der FF Tulln hatte sich die Lenkerin bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde anschließend durch das Rote Kreuz Tulln in das Landesklinikum Donauregion Tulln zur medizinischen Kontrolle abtransportiert. Als Erstmaßnahme wurde das Fahrzeug wieder aufgerichtet, um dem Austritt von Motoröl oder Benzin vorzubeugen, die Batterie abgeklemmt und mit einem Handfeuerlöscher ein Brandschutz aufgebaut.

Beim Eintreffen der örtlich zuständigen Freiw. Feuerwehr Asparn wurde nach einer kurzen Lagebesprechung vereinbart, dass der Einsatz durch die FF Tulln auch abgeschlossen wird. Nach der Bergung aus dem Straßengraben wurde das Unfallfahrzeug auf das Abschleppfahrzeug verladen und in der nahe gelegenen Markenwerkstatt abgestellt. Die Einsatzkräfte konnten um 18:01 Uhr wieder einrücken.

Eingesetzt waren:
Freiw. Feuerwehr Asparn mit Tanklöschfzg. und Kleinlöschfzg. mit Abschleppanh.
Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt mit Tanklöschfzg. 3, Abschleppfzg., Versorgungsfzg. und 11 Mitgliedern
Rotes Kreuz Tulln mit einem Rettungstransportwagen
Polizei Tulln mit einem Fzg.

Freiw. Feuerwehr Tulln

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