Brand

Deutschland: Dicker Rauchpilz durch brennenden, 45 Meter hohen Anlagenturm

Stade (Deutschland): Am Nachmittag des 9. April 2008 wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 15:40 Uhr der Ausbruch eines Feuers im Industriegebiet Bützfleth gemeldet. Dort war auf einem Industriegelände ein ca. 45 m hoher Anlagenturm.

… in Brand geraten. Der Turm, ein Teil einer ehemaligen Gaswaschanlage, war bereits seit 2006 außer Betrieb und sollte zur Zeit abgerissen werden, um dem Neubau einer Halle Platz zu machen. Bauarbeiter einer Abbruchfirma aus Düdenbüttel waren mit einem Krankorb mit Schweißarbeiten an dem Turm beschäftigt, als sich vermutlich durch die große Hitze die Kunststoffverkleidung der Anlage im Inneren entzündete. Den Arbeitern gelang es nicht, mit ihren Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen, binnen kurzer Zeit stand der gesamte Turm in Flammen. Die dadurch entstandene Rauchsäule war über Stade und bis nach Drochtersen zu sehen.

Ca. 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Stade und Bützfleth, der DOW-Werkfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehr AOS sowie der Polizei rückten an, um den Brand zu löschen und die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. Der Umweltzug der Kreisfeuerwehr nahm Luftmessungen an der Einsatzstelle und in Bützfleth vor. Besorgte Anwohner, die den Brandgeruch wahrgenommen hatten, konnten aber schnell beruhigt werden.

Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr durch austretende Schadstoffe. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an. Von dem Anlagenturm blieb nur noch das Stahlgerüst stehen, der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 50.000 Euro.

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