Brand

Deutschland: Millionenschaden bei Großfeuer in Papier- & Kunststoffbetrieb

Dätgen (Deutschland): Schaden in Millionenhöhe entstand am Samstagmorgen, 7. Juni 2008, bei einem Großbrand in einem Papier und Kunststoff verarbeitenden Betrieb in der Gemeinde Dätgen, direkt an der BAB 7. Sechs Freiwillige Feuerwehren und der Gefahrgutzug des Kreises waren mit weit über 100 Einsatzkräften damit beschäftigt, die Flammen zu bekämpfen.

Kurz nach ein Uhr heulten die Sirenen in Dätgen. „Als wir kurz danach ins Gewerbegebiet Seekamp einbogen, stand die Halle bereits lichterloh in Flammen“ berichtete Wehrführer und Einsatzleiter Bernd Hameister. Daraufhin ließ er sofort die Wehren aus Nortorf, Borgdorf-Seedorf, Langwedel, Eisendorf und Schülp/N. nachalarmieren. Doch zu retten gab es an dem rund 50 mal 20 Meter großen Lager- und Produktionsgebäude der Firma „Umrolltechnik GmbH“ nichts mehr. Die Firma verarbeitet tonnenschwere Papierrollen zu verschiedensten Papierartikeln. Auch Kunststoffe werden dort verarbeitet. Genaue Angaben über die gelagerten und produzierten Produkte waren zunächst nicht zu bekommen, da der Firmeninhaber nicht erreichbar war. Aufgrund dessen wurde der Löschzug Gefahrgut des Kreises Rendsburg-Eckernförde alarmiert.

Mit einem Messfahrzeug wurden die Gebiete unterhalb der Rauchfahne abgefahren und auf Schadstoffe im Brandrauch überprüft. Vorsichtshalber wurden über Rundfunk die Bewohner aus Dätgen, Schülp, Nortorf und Borgdorf-Seedorf aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Eine Maßnahme, die am Morgen zurückgenommen werden konnte, weil keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe im Brandrauch nachgewiesen werden konnten.

Zeitweise stand ein riesiger Feuerball über dem Komplex. Aufgrund der enormen Hitzestrahlung war ein wirkungsvoller Löschangriff unmöglich. Daher mussten sich die Feuerwehren zunächst darauf konzentrieren, benachbarte Firmengebäude zu schützen. Mit einem Wasserwerfer aus dem Korb einer Drehleiter wurden die Flammen von oben bekämpft.

Die Bauweise des Hallenkomplexes, bestehend aus einem Stahlträgerskelett, das mit Aluminiumplatten verkleidet war, erschwerte die Löscharbeiten. Denn die zusammengefallenen Aluminiumplatten verhinderten einen Zugang zu den brennenden Papierballen. Erst mit schwerem Gerät konnten die Platten aufgerissen werden. Gegen Morgen stellte sich daraufhin ein Löscherfolg ein. Neben dem Hallenkomplex ist auch ein auf dem Gelände abgestellter PKW völlig ausgebrannt.

Kurz nach ein Uhr heulten die Sirenen in Dätgen. „Als wir kurz danach ins Gewerbegebiet Seekamp einbogen, stand die Halle bereits lichterloh in Flammen“ berichtete Wehrführer und Einsatzleiter Bernd Hameister. Daraufhin ließ er sofort die Wehren aus Nortorf, Borgdorf-Seedorf, Langwedel, Eisendorf und Schülp/N. nachalarmieren. Doch zu retten gab es an dem rund 50 mal 20 Meter großen Lager- und Produktionsgebäude der Firma „Umrolltechnik GmbH“ nichts mehr. Die Firma verarbeitet tonnenschwere Papierrollen zu verschiedensten Papierartikeln.

Auch Kunststoffe werden dort verarbeitet. Genaue Angaben über die gelagerten und produzierten Produkte waren zunächst nicht zu bekommen, da der Firmeninhaber nicht erreichbar war. Aufgrund dessen wurde der Löschzug Gefahrgut des Kreises Rendsburg-Eckernförde alarmiert. Mit einem Messfahrzeug wurden die Gebiete unterhalb der Rauchfahne abgefahren und auf Schadstoffe im Brandrauch überprüft. Vorsichtshalber wurden über Rundfunk die Bewohner aus Dätgen, Schülp, Nortorf und Borgdorf-Seedorf aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Eine Maßnahme, die am Morgen zurückgenommen werden konnte, weil keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe im Brandrauch nachgewiesen werden konnten.

Zeitweise stand ein riesiger Feuerball über dem Komplex. Aufgrund der enormen Hitzestrahlung war ein wirkungsvoller Löschangriff unmöglich. Daher mussten sich die Feuerwehren zunächst darauf konzentrieren, benachbarte Firmengebäude zu schützen. Mit einem Wasserwerfer aus dem Korb einer Drehleiter wurden die Flammen von oben bekämpft. Die Bauweise des Hallenkomplexes, bestehend aus einem Stahlträgerskelett, das mit Aluminiumplatten verkleidet war, erschwerte die Löscharbeiten. Denn die zusammengefallenen Aluminiumplatten verhinderten einen Zugang zu den brennenden Papierballen. Erst mit schwerem Gerät konnten die Platten aufgerissen werden.

Gegen Morgen stellte sich daraufhin ein Löscherfolg ein. Neben dem Hallenkomplex ist auch ein auf dem Gelände abgestellter PKW völlig ausgebrannt.

Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten, die sich mindestens noch heute den ganzen Tag hinziehen werden. Mit schwerem Gerät werden nun die verbogenen Hallenteile auseinandergerissen und die glimmenden Papierrollen einzeln abgelöscht. Nach erster Inaugenscheinnahme durch die Kripo Rendsburg dürfte der Schaden in die Millionen gehen. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unbekannt. Menschen wurden nicht verletzt.

Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

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