Wien: Feuer am Dach & Feuer in der Sauna
Wien: Gleich zweimal brannte es am Abend des 11. Juni 2008 in der Bundeshauptstadt Wien. In einem Fall musste die Feuerwehr zu einem Dachbrand ausrücken, im zweiten Fall stand eine Saune in Flammen.
Brand im Dachgeschoß: Feueralarm am Leopold Kunschakplatz im 17. Bezirk. Vermutlich infolge eines technischen Defektes war es im Dachgeschoß (Betriebsraum Mobil Com Austria Stationsnummer) im Bereich der Senderdurchleitung durch das Dachgeschoß zu einem Brand des Dachsstuhles gekommen, welcher durch das 1. RLF „H“ mittels 1 Rohr unter Atemschutz gelöscht wurde. Gleichzeitig wurde ein Rohr über die Drehleiter „H1“ (Anschluss an das ULF „H“) in vorbereitender Stellung gebracht und durch das 2. RLF „H“ das Dachgeschoß des danebenliegenden Gebäudes kontrolliert, wobei durch das 2. RLF keine übermaßige Erwärmung (auch nach Kontrolle mittels Wärmebildkamera) festgestellt werden konnte. Nach Ablöschen des Brandes musste die Dacheindeckung auf eine Fläche von ca. 3 m2 (durch Entfernung der Dachschindel) sowie der Innenausbau der Sendestation (Gipskartonwände im Ausmaß von Ca. 5 m2) mittels Rettungskettensäge geöffnet werden. Nachlöscharbeiten und Kontrolle mittels Wärmebildkamera durchgeführt, keine weitere Gefährdung feststellbar. Aufgrund des Löschwassereinsatzes war es in einer Wohnung im Küchenbereich zu einen Wasserdurchtritt gekommen. Von der Feuerwehr wurden die entsprechenden E-Kreise stromlos gemacht und der Wohnungsinhaber angewiesen, eine Fachfirma zwecks Behebung des Schadens zu verständigen. Der durch einen Wohnungsinhaber zur Verfügung gestellte Dachbodenschlüssel wurde der Sicherheitswache zwecks Verwahrung übergeben. Einsatzzeit: 18.43 Uhr bis 20.29 Uhr.
Saunabrand: Nächster Brandalarm für die Wiener Berufsfeuerwehr um 21.23 Uhr in der Dornbacher Straße, ebenfalls im 17. Bezirk. Hierbei handelte sich um Vollbrand einer im Hof gelegenen Sauna (eigenständiger Baukörper, ehemalige Angestelltenwohnung), welcher durch das 1. RLF „ST“ mittels dreier Rohre unter Atemschutz im Außen- und Innenangriff gelöscht wurde. Durch das ULF „H“ wurde das angrenzende Gebäude kontrolliert, jedoch keine Gefährdung sowohl durch den Brand (angrenzende Feuermauer) als auch durch die Rauchentwicklung feststellbar. Zwecks Kontrolle der eingeschoßigen Sauna wurden im Dachbereich außenliegend eine Kontrollöffnung (0,5 m2) und im Innenbereich drei Kontrollöffnungen in der Zwischendecke zu je 1 m2 geöffnet. Keine Brandausbreitung in das Dach mehr feststellbar. Der Hausbesitzer wurde angewiesen, die Sauna unter keinen Umständen zu betreten und durch eine Fachfirma
gebäudetechnisch begutachten zu lassen. Eine Nachuntersuchung wurde für 01.00 Uhr angesetzt. Einsatzzeit: 21.23 Uhr bis 23.16 Uhr.
