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Ktn: Schwere Unwetter über St. Veit -> Auch Schneepflüge im Einsatz

St. Veit (Ktn): Schwere Unwetter sind am Dienstagabend, 24. Juni 2008, über dem Bezirk St. Veit an der Glan niedergegangen. Besonders betroffen waren das Görtschitztal und das Krappfeld. Unzählige Keller wurden überflutet und Bäche traten über die Ufer.

Hagel: Schneepflüge eingesetzt: Fast alle Feuerwehren des Bezirkes St. Veit an der Glan standen im Großeinsatz. Am schlimmsten hat es die Orte Guttaring, Kappel am Krappfeld, Eberstein und Klein St. Paul getroffen.
Wegen Hochwasser und Vermurungen mussten mehrere Straßen gesperrt werden. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die Straßenmeisterei musste Schneepflüge einsetzen, um die Fahrbahn der Görtschitztal Bundesstraße zwischen Wietersdorf und St. Walburgen von Hagel, Wasser, Geröll und Schlamm zu reinigen.
Auch Felder wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Einer der betroffenen ist der Landwirt Kurt Obweger aus St. Walburgen: „Wir sind verzweifelt. Alles ist total kaputt. Die Mais- und die Getreideernte ist kaputt, der Bach geht auch über. Vor zwei Jahren war dasselbe, das war dann monatelange Arbeit.“ Obweger sagte, die Wildbachverbauung sei aufgefordert, den Feistritzbach so zu bearbeiten, dass die Überschwemmungen ein Ende haben.“

40 Feuerwehren im Einsatz: Bis Mitternacht standen 40 Feuerwehren aus dem gesamten Bezirk St. Veit im Einsatz.
Die Landesalarm und Warnzentrale verzeichnete insgesamt rund 200 Einsätze. Die Höhe des gesamten Sachschadens war vorerst nicht abschätzbar, verletzt wurde niemand.
Schon am Montagabend sind Gewitter mit Starkregen und Hagel über Kärnten niedergegangen. Am schwersten betroffen waren die Bezirke Spittal/Drau und St. Veit/Glan. Mehr als 150 Einsätze wurden gezählt.

Schwere Unwetter auch im Burgenland: Auch das Burgenland ist Dienstagabend von den heftigen Gewittern gestreift worden. Besonders betroffen waren die Bezirke Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg. Insgesamt waren mehr als 200 Feuerwehr-Männer im Einsatz. In Eisenstadt sorgte der heftige Regen für eine Überlastung des Kanalnetzes – durch den enormen Wasserdruck wurden zahlreiche Kanaldeckel in die Höhe gedrückt. Im Bezirk Mattersburg mussten die Feuerwehren zahlreiche Keller auspumpen, im Raum Forchtenstein kam ein Hang ins Rutschen und verlegte kurzfristig eine Strasse. Insgesamt waren im Burgenland mehr als 17 Feuerwehren mit 200 Feuerwehr-Männern bis in die späten Abenstunden im Einsatz.

ORF Kärnten
ORF Burgenland

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