Technisch

Nö: Zusammenstoss zweier Lkws auf der L6

Markgrafneusiedl (nö): „Hier Florian Mistelbach um 14:43Uhr – Lkw Bergung L6 Richtung Parbasdorf, 40 Tonner liegt auf der Seite“ lautete am 26.Juni 2008 die Alarmmeldung für unsere
Feuerwehr.

Binnen kurzer Zeit rückte die Mannschaft unserer Feuerwehr zu diesem Einsatz auf die L6 Richtung Parbasdorf aus. Bei unserem Eintreffen führte bereits die Feuerwehr Parbasdorf Sicherungsarbeiten an der Unfallstelle durch. Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort und der verletzte Lenker des umgestürzten Lkws wurde bereits erstversorgt. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Verkehrsunfall kam es zu einem Zusammenstoss zweier Lkws, wobei ein vollbeladener Lkw mit attelaufleger im Strassengraben auf der Beifahrerseite zu liegen kam. Beim zweiten Lkw, der Richtung Parbasdorf unterwegs war, wurde die Wand des Anhängers aufgrund des Zusammenstosses beschädigt und der geladene Schotter verteilte sich über die Farbahn.

Die Kameraden der Feuerwehr Parbasdorf führten die Reinigung der Fahrbahn durch, während der defekte Anhänger vom Eigentümer entladen wurde. Danach konnte der Anhänger von der Verkehrsfläche entfernt werden. Der umgestürzte Lkw musste bevor er aufgestellt werden konnte ebenfalls entladen werden. Dafür wurde mittels Kettensägen durch den Windschutzgürtel ein Zugang geschaffen. Das geladene Erdmaterial wurde mit einem Bagger auf einen angeforderten Lkw umgeladen und entfernt.

Das von Einsatzleiter BI Hofer Johannes angeforderte Kranfahrzeug der Feuerwehr Mistelbach konnte nach dem Eintreffen sofort mit dem anbringen der Anschlagmittel beginnen. Nachdem der Lkw mit dem Kran aufgestellt war, wurde er mit der Seilwinde des Kranfahrzeuges auf die Strasse gezogen und mit der Seilwinde des TLFA 3000 gegen umkippen gesichert. Der Lkw konnte nach einer kurzen Kontrolle von einem Mitarbeiter der Transportfirma von der
Strasse entfernt werden.

Während der Arbeiten war die L6 für den Verkehr gesperrt.
Gegen 17:50 Uhr konnte sie für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Rund drei Stunden standen 12 Mann der Feuerwehr Markgrafneusiedl mit dem TLFA 3000, LF-B und dem KDOF sowie die Feuerwehr Parbasdorf im Einsatz.

FF Markgrafneusiedl

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