BRD: Großbrand vernichtet Einfamilienhaus in Wapelfeld

Wapelfeld (Deutschland): Meterhohe Flammen gaben den Feuerwehren keine Chance: Der Brand in einem Einfamilienhaus in Wapelfeld wütete in der Nacht zum 28. Juni 2008 so stark, dass das Gebäude nicht zu retten war.
Drei freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Ihnen gelang es, die Nachbargebäude, ein Carport und ein Gartenhaus zu retten. Menschen wurden nicht verletzt.
Kurz nach 3 Uhr heulten in Wapelfeld die Sirenen. Da schlugen die Flammen bereits meterhoch aus allen Fenstern des schmucken Einfamilienhauses. Der Hausbesitzer blieb unverletzt – ihn trafen die Feuerwehrleute auf der Straße vor dem brennenden Haus an. Seine Lebensgefährtin war nicht zu Hause. Wehrführer André Brammer konnte seine Einsatzkräfte daher sofort auf die Brandbekämpfung konzentrieren und forderte Unterstützung von den Freiwilligen Feuerwehren aus Osterstedt und Hohenwestedt an.

Mit rund 50 Einsatzkräften wurde der Brand bekämpft. Löschwasser pumpten die Wehren aus der nahen Wapelfelder Au herbei. Der enorme Funkenregen bedrohte unmittelbar ein altes Nachbargebäude sowie das Carport und ein Gartenhaus auf dem Gelände des Brandobjektes. Diese Gebäude konnte alle wirkungsvoll geschützt werden. Das fast neuwertige Einfamilienhaus brannte indes wie eine Fackel. Die Leichtbauweise mit Klinkerverblender bot den Flammen reichlich Nahrung.

Gegen 4:30 Uhr konnte die erste Wehr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde (5:50 Uhr) noch an und werden sich noch bis in den Tag hineinziehen. Die Kripo Rendsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro.
