Brand

Oö: Tiere bei Bauernhausbrand in St. Leonhard bei Freistadt gerettet

St. Leonhard bei Freistadt (Oö): In den Nachmittagsstunden des 5. Juli 2008 wurde ein Bauernhaus im Bezirk Freistadt teilweise ein Raub der Flammen.

Aufgrund des fortgeschrittenen Brandes musste von der Feuerwehr mit einem Großaufgebot von Mannschaft und Gerät der Brand bekämpft werden. 200 Feuerwehrmänner aus den umliegenden Feuerwehren kämpften stundenlang gegen die Flammen.

Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Wohntrakt des Bauernhofes gerettet werden. Sämtliche Tiere konnten ebenfalls gerettet werden, und wurden provisorisch anderwertig untergebracht.

Trotz des raschen und beherzten Eingreifens der Hunderschaft an Einsatzkräften, brannte der Wirtschaftstrakt bis auf die Grundmauern nieder. Der Besitzer des Bauernhauses und seine Gattin stehen unter schweren Schock und mußten vom Rettungsdienst versorgt werden.

Pressefotograf Werner Kerschbaummayr

Medienupdate zur Ursache:
Ein Stein im Gebläse eines Strohhäckslers dürfte den Brand auf einem Bauernhof in St. Leonhard bei Freistadt ausgelöst haben. Ein 66-jähriger Bauer hatte Stroh gehäckselt und auf den darüber liegenden Heuboden geblasen. Dabei dürfte ein Stein im Gebläse Funken geschlagen und das Stroh entzündet haben. Plötzlich schlugen Flammen aus dem Gebläserohr. Binnen Minuten stand der Wirtschaftstrakt des Hofes im Vollbrand.
230 Feuerwehrmänner konnten die Tiere in Sicherheit bringen und ein Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt verhindern. Der Landwirt wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert. Der Schaden soll nach einer ersten Schätzung 300.000 Euro betragen.

ORF Oberösterreich

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