Stmk: Vollbrand eines Einfamilienhauses in Fohnsdorf
FOHNSDORF (STMK): Eine dichte Rauchsäule ragte am Samstagmittag, dem 12. September 2026, über Fohnsdorf. Ein Einfamilienhaus unweit des Freibades Fohnsdorf stand in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus, jedoch war der Familienhund abgängig.

Mit mehreren Löschleitungen bekämpften die alarmierten Feuerwehren den Brand und schützten die angrenzenden Häuser erfolgreich vor den Flammen. Mithilfe der Drehleiter Judenburg konnte das Dachgeschoss gezielt abgelöscht werden.


Bei den anschließenden Nachlöscharbeiten fand ein Atemschutztrupp schließlich den Hund der Familie – lebend. Überglücklich konnte der Besitzer seinen Hund von den Einsatzkräften entgegennehmen.

Die Wasserversorgung wurde über zwei nahegelegene Hydranten sichergestellt. Der Atemschutzstützpunkt Stahl-Judenburg sorgte zudem für das Befüllen der leer geatmeten Atemschutzflaschen. Gegen 15:30 Uhr konnten die ersten Feuerwehren den Einsatz beenden. Um 18:00 Uhr rückte schließlich auch die Feuerwehr Fohnsdorf wieder ins Rüsthaus ein. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Insgesamt standen sieben Feuerwehren – Fohnsdorf, Hetzendorf, Rattenberg, Zeltweg, Judenburg und
Stahl-Judenburg – mit 18 Fahrzeugen und 75 Florianis im Einsatz. Zudem waren die Polizei und der
Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Fohnsdorfer Feuerwehrkommandant Leo Temnitzer
inne.
Bereichsfeuerwehrverband Judenburg

