Ein Toter bei schweren Unwettern über Österreich
Österreich: Bei schweren Unwettern über Teilen Österreichs ist am Samstag, dem 12. Juli 2008, eine Person ums Leben gekommen. Im Bezirk Grieskirchen in Oberösterreich wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen.
Besonders betroffen von den Unwettern war das Gebiet um Braunau. Dort stürzten Bäume auf Straßen, zahllose Keller wurden überflutet. Auf der Autobahn A8 mussten Autofahrer wegen des heftigen Regens die Fahrt unterbrechen.
In Niederösterreich wurde nach sintflutartigen Regenfällen Unwetteralarm ausgerufen. 780 Feuerwehren waren dort im Einsatz. In Ybbs kam es nach einem Blitzschlag zu einem Waldbrand. Am Abend erreichten die Unwetter auch die Hauptstadt Wien.
Oberösterreich: Ab 15:58 Uhr des 12. Juli 2008 sind über Oberösterreich schwere Unwetter mit Starkregen und Sturmböen niedergegangen. Besonders betroffen waren dabei die Bezirke Braunau, Ried im Innkreis, Vöcklabruck, Wels-Land, Grieskirchen, Eferding, Schärding, Urfahr-Umgebung, Rohrbach, Freistadt und Perg.
Die Einsätze der Feuerwehren waren vielfältig: Kellerüberflutungen, Bäume über Straßen, in Stromleitungen und in Häuser und abgedeckte Dächer.
Leider ist auch ein Todesopfer zu beklagen. In Meggenhofen wurde bei einer Reitveranstaltung in einer Holzhütte eine Person von einem Baum erschlagen sowie eine Person schwer verletzt. Die Opferbergung gestaltete sich für die Feuerwehr äußerst schwierig. In Königswiesen drohte ein Hang abzurutschen.
Über 500 Notrufe wurden in der Oö. Landeswarnzentrale in einem Zeitraum von 2,5 Stunden abgearbeitet. Über 380 Feuerwehren mit über 1000 Feuerwehrmitgliedern standen dabei im Einsatz. Teilweise mussten verschiedene Feuerwehren bis zu 10 Einsätze gleichzeitig bewältigen.
Die Landeswarnzentrale wurde zwischenzeitlich personell verstärkt, sodass die einlaufenden Notrufe rasch abgearbeitet werden konnten.
