USA: Waldbrände in Kalifornien: Rekordfläche abgebrannt
Kalifornien (USA): Die wochenlangen schweren Waldbrände in Kalifornien haben nach Angaben der Behörden einen neuen Negativrekord gebracht. In dem US-Westküstenstaat ist seit dem 21. Juni 2008 eine Fläche von über 3.400 Quadratkilometern abgebrannt.
„Dies hat (flächenmäßig) alle früheren Feuerereignisse übertroffen“, sagte Daniel Berlant, Sprecher der Behörde für Wald und Feuerschutz, nach einem Bericht der „Los Angeles Times“ gestern. Zum Vergleich: Das Burgenland hat etwa 3.900 Quadratkilometer.
Zeitweise kämpften 20.000 Feuerwehrleute gegen mehr als 1.700 Brände an. 100 Häuser wurden zerstört. Nahe der Ortschaft Paradise entdeckten Helfer eine Leiche in einem abgebrannten Haus.
Der letzte große Feuersturm in Kalifornien hatte im vergangenen Herbst eine Fläche von rund 2.600 Quadratkilometern vernichtet. Die Verluste waren aber weitaus größer. Bei den schweren Bränden zwischen San Diego und Los Angeles waren über ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.000 Häuser wurden zerstört. Hunderttausende Anrainer mussten zeitweise ihre Häuser verlassen.
