Lokal

Stmk: Bezirks-Stützpunktfahrzeuge an FF Au bei Gaishorn übergeben

Au bei Gaishorn (Stmk): Am 12. Juli 2008 fand sich eine große Schar an geladenen Gästen beim Rüsthaus in Au bei Gaishorn ein, um der feierlichen Übergabe von neuem Fahrzeug und Gerät beizuwohnen. Neben einem neuen TLFA 1000 wird im Rüsthaus der FF Au künftig auch das Bezirks-Notstromaggregat sowie der Bezirks-Tauchpumpen-Anhänger stationiert sein.

Nach dem Antreten der Feuerwehren und erfolgter Meldung von Ortskommandant HBI Ernst Kleisner an den Bezirkskommandanten OBR Gerhard Pötsch begrüßte Bezirkskommandant-Stellvertreter BR Heinz Hartl, der noch vor 5 Jahren als damaliger Kommandant der FF Au das neue Rüsthaus seiner Bestimmung übergeben konnte, zahlreiche Ehrengäste.

DAS NEUE TANKLÖSCHFAHRZEUG In seiner Laudatio dankte BR Heinz Hartl vor allem den Gönnern aus der Bevölkerung und der örtlichen Betriebe, allen voran der Dr. Flick`schen Forstverwaltung, welche für das TanklöschfFahrzeug die namhafte Summe von 10.000,- Euro gespendet hat. Das TLFA 1000 wurde zu je einem Drittel von Land, Gemeinde und Feuerwehr finanziert und wird neben dem örtlichen auch für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz eingesetzt. Die Gesamtkosten der Investition belaufen sich auf 234.000,- Euro.

In seinen Grußworten betonte Bürgermeister und Ehrenmitglied Dir. Karl Pusterhofer stolz, dass der Gemeindeanteil, ohne neue Schulden zu machen, bereitgestellt werden konnte – obgleich 2008 bereits in Gaishorn ein neues Fahrzeug seiner Bestimmung übergeben wurde. Symbolisch überreichte er an HBI Kleisner die Fahrzeugschlüssel und wünschte alles Gute. Nach den Grußworten von LAbg. Odo Wöhri und LAbg. Ewald Persch sowie einem Musikstück trat Bezirkskommandant OBR Gerhard Pötsch ans Rednerpult. Er dankte ebenfalls allen, die an der Aufbringung der Finanzmittel für das TLFA 1000 beteiligt waren. An die anwesenden Politiker richtete er den Appell, sich dafür einzusetzen, den Feuerwehren künftig die Belastung der Mehrwertsteuer bei Neuanschaffungen zu ersparen.

DIE BEZIRKSSTÜTZPUNKTFAHRZEUGE
Die Bezirksstützpunktfahrzeuge wurden zu 100% aus Fördermitteln des LFV Steiermark und der Katastrophenschutzabteilung des Landes Steiermark bedeckt und werden in allen 17 steirischen Bezirken stationiert. Die Richtline des Landesfeuerwehrverbandes „STROMA“ bildet die Grundlage. Die Haupteinsatzmittel, der Generator mit Lichtmast auf einem 3,5 Tonnen-Anhängergestell und die Tauchpumpen auf einem Anhänger (bis 750 kg Gesamtgewicht) mit einer Gesamtförderleistung von ca. 9,3 m³/min. bei 10m WS sollen in angemessenen Zeiten als Stützpunktgeräte im Einsatzfall für alle 97 Feuerwehren im Bezirk zur Verfügung stehen.
Diese Anhänger werden, zusammen mit je einem Löschfahrzeug (mit und ohne Tank) in der 2. Welle – für technische Hilfeleistungen größeren Ausmaßes und Katastrophen eingesetzt. In St. Gallen ist übrigens ein weiteres Bezirksnotstromaggregat (60 kVA) auf Anhänger stationiert

Technische Hauptmerkmale: Transportanhänger mit max. Einsatzgewicht 3.500kg mit schallgedämmtem Stromerzeuger
~105kVA / 84 kW incl. pneumatischem Lichtmast (Leuchtpunkthöhe ~ 8m); Transportanhänger mit max. Einsatzgewicht 750 kg mit 2 Stück elektrischen Unterwasser-Tauchpumpen für Schlamm und 3 Stück für Schmutzwasser, Stromverteiler und 20m Verlängerungskabel.

Nach der Festrerde von OBR Pötsch nahm dieser, gemeinsam mit den Abgeordneten, dem Bürgermeister und dem Kommandanten die Ehrungen verdienter Kameraden vor. Das Landesverdienstzeichen 3. Stufe des LFV Steiermark erhielten: LMdV Karl-Hans Mayr, OLMdF Ing. Fritz Ortner, LM Rene Horner, OLM Werner Kleisner u. OLM Georg Schaupensteiner. HLMdV Heinz Pollhammer wurde mit dem Verdienstzeichen des ÖBFV 3. Stufe ausgezeichnet.

Kommandant HBI Ernst Kleisner fuhr im Programm weiter. Er bedankte sich vor allem für die großartige finanzielle Unterstützung bei den vielen Fahrzeugpatinen. Zum Dank übergab er allen Damen ein gerahmtes Gruppenfoto, welches nur zwei Stunden zuvor vor dem TLFA gemacht wurde. Eine Patin wünschte stellvertretend für alle „Kolleginnen“ der FF Au bei Gaishorn erfolgreiche Einsätze mit dem neuen Fahrzeug und vor allem, daß die Mannschaften immer gesund von ihren Ausrückungen heimkommen wollen. Symbolisch überreichte sie mit diesen Wünschen einen Christophorus in Form einer Silbermünze an das Kommando.

Als letzter Tagesordnungspunkt und zugleich Höhepunkt der Veranstaltung stand nun die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges sowie der Bezirks-Anhänger auf dem Programm, Pater Robert Fechter führte diese durch. Nach Abspielen der steirischen Landesymne stärkten sich die Festgäste noch beim an diesem Wochenende stattfindenden G`stauderfest.

Bezirks-Feuerwehrverband Liezen
FF Au bei Gaishorn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert