Oö: Austritt von Methylisobutylketon aus beschädigtem Fass in Vöcklabruck

Vöcklabruck (Oö): Zu einem Gefährlichen Stoffe Einsatz wurde am 13.08.2008 der Gefahrengut Stützpunkt Puchheim von der FF Vöcklabruck alarmiert. Bei Verladearbeiten mit einem Stapler kam es in einer Spedition in Vöcklabruck zu einer Beschädigung eines mit Gefahrgut beladenen Fasses.
Bei dem Stoff handelte es sich um Methylisobutylketon (UN 1245), welcher einen Flammpunkt von 14°C hat und die Dämpfe 3,5 Mal schwerer sind als Luft. Bis zum Eintreffen der Einsatzmannschaft aus Puchheim wurden die Erstmaßnahmen von der Feuerwehr Vöcklabruck vorbildhaft durchgeführt. Der Stützpunkt Puchheim sicherte das beschädigte Fass und führte laufend EX-Messungen unter Atemschutz durch.

Parallel dazu wurde das beschädigte Fass von Atemschutzgeräteträgern in ein Überfass verbracht. Das ausgelaufene Gefahrgut wurde in Zusammenarbeit mit der Pflichtbereichsfeuerwehr Vöcklabruck mittels Chemikalienbindemittel gebunden.

Nach Beendigung der Maßnahmen rückte der GSF Stützpunkt ein und die Abschlussmaßnahmen der Feuerwehr Vöcklabruck übergeben. Die Entsorgung des benetzten Bindemittels führte eine Fachfirma durch. Eingesetzte Mannschaft FF Puchheim: 13 Mann (KDOF, GSF, LAST), 16.24.-18.00 Uhr.
Bericht der Feuerwehr Vöcklabruck
Um 16.18 Uhr wurde die FF Vöcklabruck zu einem Gefahrgut Unfall in die Spedition Marehard Wuger gerufen. Die Einsatzgruppe der FFV rückte mit ELF, TANK 1, RLF-A, MTF und KDO 1 zur Einsatzstelle aus. Sofort beim Eintreffen wurde die FF Puchheim als Stützpunkt für gefährliche Stoffe nachalarmiert. Bei Verladearbeiten mit einem Stapler wurde ein mit dem Stoff Methylisobutylketon (UN 1245) gefülltes Fass beschädigt, welches auch ausgelaufen ist.

Durch den geringen Flammpunkt (14°C), wurde sofort ein 6-facher Brandschutz aufgebaut. Der Einsatzbereich wurde großräumig abgesperrt und ständig EX Messungen durchgeführt. Unter schweren Atemschutz wurde das Fass von der FF Puchheim geborgen und gesichert. Mittels Chemikalienbindemittel wurde der ausgelaufene Stoff dann gebunden. Um 18.00 Uhr rückten die Einsatzmannschaften wieder ins Feuerwehrhaus ein.
