Südafrika: Schnee und Buschfeuer -> 16 Tote / Auch Löschflieger abgestürzt
Südafrika: In Südafrika hat eine von Buschfeuern begleitete Kaltfront mit Schnee, Sturm und Minusgraden nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt. Der Sachschaden geht nach Behördenangaben in die Millionen.
In der Ostkap-Provinz waren mehrere Pässe wegen Schnee und Eis vorübergehend gesperrt. Während auch höher gelegene Regionen der Westkap-Provinz um Kapstadt von Schnee überrascht wurden, toben in drei anderen Provinzen heftige Buschfeuer.
Feuer „völlig außer Kontrolle“: Sie wurden angefacht von starkem Wind mit Böen um die 100 Stundenkilometern, der die Flammen vor sich hertrieb. „Es sieht hier aus wie auf einem Schlachtfeld, die Feuer sind völlig außer Kontrolle“, sagte ein Behördensprecher am 31. August 2008. Tausende Hektar Busch und Weiden wurden zerstört, hunderte Tiere kamen in den Flammen ums Leben. In der Provinz KwaZulu-Natal wurden Dutzende Häuser und Hütten ein Raub der Flammen. Als wahrscheinliches Opfer der Feuer gilt auch der Pilot eines Löschflugzeugs, das am Wochenende abgestürzt war. Buschfeuer wüten auch in dem weitgehend von Südafrika umgebenen Kleinstaat Swasiland.
Vor dem Küstenort Gaansbai versuchten Schlepper das Stranden des griechischen Frachters „Nena J“ zu verhindern. Das mit Stahlröhren beladene 185 Metern lange Schiff, das auf dem Weg von Indien nach Chile war, hatte bei 10 Meter hohen Wellen wegen technischer Probleme in Sichtweite zum Strand Anker geworfen.
