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Ö: Zivischutz- Probealarm in ganz Österreich

Österreich (Ö): Am Samstag 04. Oktober 2008 hat der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm stattgefunden.

Fast alle 8.296 Sirenen in Österreich heulten zwischen 12.00 und 13.00 Uhr auf.

Test der technischen Anlagen
Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Anlagen, andererseits soll die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut gemacht werden.

Nacheinander ertönten dieZivilschutzsignale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“. Die „Sirenenprobe“ ist ein 15 Sekunden langes Heulen.

Sirenensignale im Katastrophenfall
„Warnung“ erfolgt durch einen dreiminütigen Dauerton, dieser macht auf eine herannahende Gefahr aufmerksam.

„Alarm“ wird durch einen auf- und abschwellenden Ton gegeben, der eine Minute lang dauert und auf eine akute Gefahr hinweist. Im Ernstfall sollte man dann schützende Räumlichkeiten aufsuchen und die über Radio, Fernsehen und Internet (ORF.at) durchgegebenen Verhaltensmaßnahmen beachten.

„Entwarnung“ wird durch einen einminütigen Dauerton gegeben. Auch dann werden Hinweise wieder über Radio, Fernsehen und Internet (ORF.at) mitgeteilt.

Wieder Ausfallquote von 0,4 Prozent
Wie im Vorjahr waren die Ergebnisse des Probealarms laut Innenministerium auch heuer sehr zufriedenstellend. Heuer wie letztes Jahr heulten 99,6 Prozent der Sirenen. In der Steiermark etwa ertönten nur sechs der landesweit 1.280 Sirenen nicht, in Oberösterreich neun von 1.410, in Wien verweigerte nur eine einzige den Dienst.

Jährlich durchgeführt
Seit 1998 werden jährlich am ersten Samstag im Oktober im ganzen Land die Sirenen überprüft. Österreich habe als eines von wenigen Ländern ein flächendeckendes Warnsystem, das vom Innenministerium und den Ämtern der Landesregierung betrieben wird, so das Zivilschutz-, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement des Innenministeriums.

Die Auslösung der Signale erfolgt je nach Gefahrensituation von der Bundes-, den Landeswarnzentralen oder den Bezirksstellen. Zusätzlich existieren Katastrophenhilfeabkommen mit einigen Nachbarstaaten.

ORF Österreich

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