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USA: Notstand in Los Angeles und Ventura – Feuersbrünste unkontrollierbar

Los Angeles (USA): Wegen der verheerenden Brände hat der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger am Dienstag, den 14. Oktober 2008, den Notstand für die Bezirke Los Angeles und Ventura ausgerufen.

Über tausend Menschen waren vor den Feuersbrünsten auf der Flucht. Hilflos mussten sie im Fernsehen miterleben, wie ihre Häuser Opfer der Flammen wurden. Hieß es am Sonntag noch, die Feuerwehr habe 20 Prozent der brennenden Fläche unter Kontrolle, wurde das am Montag auf nur fünf Prozent revidiert. Die Feuersbrunst könnte sich allerdings noch auswachsen und bis zum Pazifik vordringen.

Feuersbrünste kaum kontrollierbar: Der Wind facht die Brände immer wieder an.Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat für die Bezirke Los Angeles und Ventura den Notstand ausgerufen. Dort kamen bei Waldbränden mindestens zwei Menschen ums Leben. Während am Sonntag die Feuerwehr noch davon sprach, 20 Prozent des in Flammen stehenden Gebiets unter Kontrolle zu haben, wurde diese Zahl am Montag auf fünf Prozent reduziert.

Brandbekämpfer im Dauereinsatz: Mehr als 1.000 Feuerwehrleute kämpften mit Unterstützung von Löschflugzeugen gegen zwei Brände am nordöstlichen und westlichen Ende des San-Fernando-Tals. Rund 4.000 Hektar Wald und Buschland standen dort in Flammen. In der schluchtenreichen Region gingen mindestens 37 Fertighäuser in Flammen auf.

Mann starb in Notunterkunft: Nach offiziellen Angaben war eines der Todesopfer ein Obdachloser, der in der Gemeinde Lake View Terrace in einer Notunterkunft zusammen mit seinem Hund in den Flammen umkam, wie die „Los Angeles Times“ auf ihrer Website berichtete.
Außerdem kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall, als mehrere Autofahrer angesichts heftiger Rauchentwicklung auf der Straße umdrehten. An dem Unfall waren vier Fahrzeuge beteiligt.

Wind facht Brände immer wieder an: Die Brände wurden von dem für die Region typischen Santa-Ana-Wind angefacht, der in Böen Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h erreichte. Etwa 1.700 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. In einer Schule in San Fernando betreute das Rote Kreuz 500 Menschen.

Feuersbrunst könnte sich ausdehnen: Einige von ihnen sahen dort im Fernsehen, wie ihr Haus in Flammen aufging. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Brände bis zur Pazifikküste ausweiten könnten, sagte der Feuerwehrchef von Los Angeles, Michael Freeman.

ORF News

Fiwo-Meldung vom 13. Oktober 2008

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