Tirol: Leitung angebohrt -> Gasalarm in Innsbrucker Innenstadt
Innsbruck (Tirol): Gefährlichen Gasalarm gibt es am Nachmittag des 2. Dezember 2008 in der Innsbrucker Innenstadt. Bei Renovierungsarbeiten im Volkskunstmuseum wurde die Hauptgasleitung versehentlich angebohrt.
Wie viele Menschen sich im Gebäude befanden oder noch befinden, ist derzeit unklar. Das Volkskunstmuseum wird momentan renoviert und ist für Besucher gesperrt. Eine Baufirma wurde mit Grabungen beauftragt, um das Leck zu stopfen. Es könnte mehrere Stunden Dauern, bis das Problem behoben werden kann.
Das Gas lässt sich laut Einsatzleiter Josef Hundsbichler gegenwärtig nicht abstellen, die Feuerwehr muss es absaugen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Polizei befindet sich vor Ort. Die Straßen rund um das Volkskunstmuseum wurden aus Sicherheitsgründen großräumig abgesperrt – so die Sillgasse, die Angerzellgasse, die Universitätsstraße und der Rennweg im Bereich der Hofburg.
Volksschule und Uni geräumt: Mehrere Gebäude in der Umgebung mussten evakuiert werden. So mussten 105 Kinder die Volksschule Innere Stadt verlassen, sie wurden in das Akademische Gymnasium gebracht. Auch die theologische Fakultät wurde geräumt.
