Brand

Bayern: Hoher Schaden durch Brandrauchausbreitung aus Restaurant

München (Bayern): In den frühen Morgenstunden des 22. Dezember 2008 nahmen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes undefinierbaren Geruch in einem Geschäftshaus wahr.

Sie alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte identifizierten die Geruchsbelästigung definitiv als Brandgeruch.

Sie drangen in das Anwesen ein, und fanden ein verrauchtes Antiquitätengeschäft und Kellergeschoss vor, konnten jedoch kein Feuer finden. Zeitgleich bemerkte ein weiterer Trupp am Nachbaranwesen eine erwärmte Eingangstüre zu einem indischen Restaurant. In diesem standen mehrere Tische und Stühle in Flammen. Mit einem C-Rohr waren diese schnell abgelöscht. Für die Suche, nach versteckten Glutnestern mit einer Wärmebildkamera, musste der Holzboden auf einer Fläche von circa zehn Quadratmetern geöffnet werden.

Mit umfangreichen Lüftungsmaßnahmen konnte der Brandrauch aus den beiden betroffenen Gebäuden gedrückt werden. Der Rauch hatte sich über Lüftungs- und Kellerschächte auch im Nachbaranwesen ausbreiten können. Die Höhe des Sachschadens an der ausgebrannten Restauranteinrichtung und den durch Rauch beschädigten Antiquitäten kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden, er dürfte jedoch beträchtlich sein.

Berufsfeuerwehr München

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