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Österreich: Neue Gebäudetechnik für Lebensrettung

Salzburg: Mit modernsten Systemen Menschenleben zu schützen, damit befassen sich Forscher der Fachhochschule Puch (Tennengau). Sie entwickeln Rettungskonzepte für öffentliche Gebäude.

Verknüpfung von Systemen: Es geht dabei um Schulen, Kongresszentren, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Gebäude, wo zeitgemäße Haustechnik zur Verringerung des Risikos bei Bränden und anderen Gefahren beitragen soll.
Die Haustechnik vieler öffentlicher Gebäude neuerer Bauart spielt bereits alle Stückerln. Sensoren steuern Klimaanlagen, öffnen oder schließen Türen und können giftige Stoffe in der Raumluft erkennen. In Notsituationen wie bei Bränden wird davon bisher allerdings kaum Gebrauch gemacht. Systeme sollen digital künftig verknüpft werden.

„Systeme miteinander zum Reden bringen“: Hier setzen Forscher und Studenten vom Lehrgang für Informationstechnik und Systemmanagement an, sagt Forschungsleiter Thomas Heistracher: „Wir versuchen auf der Basis modernster Internet-Technologie, diese Systeme miteinander zum Reden zu bringen und das Beste für ein Evakuierungsszenario daraus zu machen.“ So sollen bereits die kostbaren Minuten vom Ausbruch eines Brandes bis zum Eintreffen der Feuerwehr genutzt werden: „In dieser wrtvollen Zeit soll das System erkennen, wo besonders viele Personen sind. Diesen sollen dann Rettungswege vorgeschlagen werden – nicht schmale Stiegenhäuser sondern breite Fluchtmöglichkeiten.“

„Männchen zum Leben erwecken“: Eine Schlüsselrolle kommt an Ausgängen den Schildern mit den bekannten weißen Männchen auf grünem Hintergrund zu: „Wir wollen diese Männchen zum Leben erwecken, damit sie im Notfall die richtige Richtung für Fluchtwege vermitteln können, vielleicht noch mit einigen Zusatzinformationen für die betroffenen Menschen.“
Der Feuerwehr sollen bereits beim Anrücken aktuelle Details wie Temperaturen oder Gebäudepläne über Funk übermittelt werden. Der Probebetrieb des neuen Rettungskonzepts soll im kommenden Jahr an der FH Urstein starten.

ORF Salzburg
Fachhochschule Puch-Urstein

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