D: Saunabrand konnte schnell gelöscht werden
München (D): Als dicker schwarzer Rauch aus dem Keller ihres Bungalows quoll verständigte am Sonntag, den 15. Februar 2009 die ca. 40-jährige Bewohnerin Polizei und Feuerwehr.
Die Frau flüchtete zusammen mit ihrer ca. 10-jährigen Tochter ins Freie. Als die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr eintrafen hatte sich der Brandrauch bereits auf das ganze Haus ausgebreitet. Ein Trupp, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, konnte das Feuer im Saunabereich rasch lokalisieren und löschen.
Um jedoch den heißen giftigen Rauch schnellstmöglich mit einem Lüfter aus dem Gebäude zu bekommen musste ein Kellerfenster eingeschlagen werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester, die sich zwischen Kellerwand und Saunaanbau gebildet hatten, ausfindig gemacht werden. Hierzu wurde die Holzkonstruktion der Sauna mit einer Motorkettensäge entfernt. Aufgrund der hohen Rauch- und Rußkonzentration ist das Haus derzeit nicht bewohnbar.
Die Mutter und ihre Tochter kamen bei Bekannten unter.
Nach ersten Schätzungen dürfte der entstandene Sachschaden mindestens bei 70.000 Euro liegen. Das Feuer hatte auch die Heizungsanlage beschädigt. Zu Klärung der Brandursache werden Sachverständige der Brandfahndung morgen die Ermittlungen aufnehmen.
