D: Pkw gegen Baum -> 19-Jähriger tot, 16-Jährige schwerst verletzt
Hamburg-Neuenfelde (Deutschland): In der Nacht auf den 21. März 2009 kam es auf der Landesstraße 140 zwischen Hamburg-Neuenfelde und Jork-Königreich zwischen 02:30 Uhr und 02:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem…
… ein 19-jähriger Autofahrer aus Estebrügge ums Leben kam. Sein 16-jähriger Beifahrer ebenfalls aus Estebrügge erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Der 19-Jährige war mit einem VW-Golf auf der L 140 aus Richtung Hamburg in Richtung Jork unterwegs und dort bei km 25,2 aus bisher ungeklärter Ursache auf gerader Strecke zunächst rechts gegen den Bordstein einer dortigen Brücke geraten. Er verriss das Lenkrad, sein Auto kam auf die Gegenfahrbahn und geriet außer Kontrolle. Der Golf schleuderte wieder nach rechts und kam dann in den rechten Seitenraum von der Fahrbahn ab. Das Auto rutschte über den Radweg und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum.

Beide Insassen wurden in dem Wrack eingeklemmt und mussten von den alarmierten Feuerwehren aus Hamburg-Neuenfelde, der Berufsfeuerwehr Hamburg, den Ortswehren Könitgreich, Borstel, Hove und Jork, die mit insgesamt 85 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle eintrafen, mit schwerem Gerät aus dem völlig zerstörten Auto befreit werden. Trotz des Einsatzes von zwei Notärzten und der Besatzung von zwei Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg und vom Elbeklinikum Buxtehude konnte dem 19-Jährigen nicht mehr gerettet werden, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Sein 16-jähriger Beifahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und nach der Erstversorgung in eine Hamburger Spezialklinik gefahren.
Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten Beamte des Polizeikommissariats Buxtehude fest, dass der 19-Jährige noch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Der Golf wurde bei dem Unfall total zerstört, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Insgesamt waren an dem Einsatz fast 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt, da sich der Unfallort in Sichtweite der Landesgrenze von Niedersachsen nach Hamburg befindet und Notrufe von dort in Hamburg auflaufen. Deshalb wurden zunächst Hamburger Einsatzkräfte und dann zusätzlich die Einheiten aus Niedersachsen alarmiert.

Die Landesstraße 140 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme für ca. drei Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr und Polizeibeamten aus Hamburg Neugraben weiträumig umgeleitet, es kam dabei jedoch zu keinen größeren Behinderungen.
