Oö: Wissenstest der Feuerwehrwehrjugend im Bez. Ried
St. Martin (Oö): Zum 27igsten Mal wurde der Wissenstest für die Jugendfeuerwehrmitglieder im Bezirk abgehalten.
Bei dieser Marathon Veranstaltung am Samstag, dem 14. März 2009, durften zum ersten Mal auch 11-Jährige Jungfeuerwehrmitglieder (JFM) daran Teilnehmen, der Jüngster Teilnehmer kam von der Feuerwehr Gurten und heißt Boindecker Gabriel.
Teilnehmerstatistik:
Bezirk Ried
Bronze 288 JFM
Silber 111 JFM
Gold 91 JFM
Gäste:
Aus dem Landkreis Cham und Mühldorf
44 JFM

Bei dieser Marathon Veranstaltung nahmen insgesamt 534 Jungfeuerwehrmitglieder daran Teil. Im Jahr 1983 wurde ein Meilenstein für den Wissenstest in der Jugendfeuerwehrausbildung in ganz Oberösterreich gesetzt. Seither wurde jährlich ein Wissenstest organisiert und erfolgreich durchgeführt. Dadurch nahm auch die theoretische Ausbildung einen sehr großen Stellenwert in den einzelnen Feuerwehren ein. So mancher der damals in der Jugendfeuerwehr aktiv war, ist heute im Feuerwehrkommando oder auch als Feuerwehrkommandant tätig. Die Winterpause wurde von den Jungfeuerwehrmitgliedern und deren Jugendbetreuern für die Vorbereitung auf den Wissenstest in den Stufen Bronze, Silber und Gold hervorragend genutzt. Die Jungfeuerwehrmitglieder wurden viele Stunden in folgenden Sach- und Wissensgebieten bestens vorbereitet und geschult.
a) Allgemeinwissen
b) Dienstgrade
c) Wasserführende Armaturen
d) Kleinlöschgeräte
e) Vorbeugender Brandschutz
f) Seilknoten
g) Nachrichtenübermittlung
h) Verkehrserziehung
i) Erste Hilfe
j) Orientierung im Gelände
k) Gefährliche Stoffe

Nach dem Überreichen der Abzeichen an den Gruppenkommandanten bedankte sich Bezirksfeuerwehrkommandant, BR Hans Peter Raffelsberger, bei den Jungfeuerwehrmitgliedern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte ihnen für die heurige Bewerbssaison viel Glück, reichlich an Energie sowie genügend Ausdauer bei den Übungen. Darum sind unsere Jugendbetreuer durch Gespräche, Verständnis und viel Zeitaufwand immer wieder um den Nachwuchs bemüht, um die Zukunft der Feuerwehren zu sichern. Obwohl dies in unserer hektischen und stressigen Zeit nicht immer ganz leicht ist und vor allem die Jugendlichen genug an anderen Freizeitbeschäftigungen zur Auswahl haben, zeigen „Gott sei Dank“, viele unserer Jugendlichen, großes Interesse an einer Aufnahme in ihren Heimatfeuerwehren.
